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Pestalozzi-Stiftung legt Grundstein

Isernhagen Pestalozzi-Stiftung legt Grundstein

Mit einer Grundsteinlegung hat die Pestalozzi-Stiftung aus Großburgwedel am Freitag in Altwarmbüchen den Baubeginn für eine Werkstatt für Menschen mit Handicap gefeiert.

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Altwarmbüchen. Im Beisein von Isernhagens Bürgermeister Arpad Bogya und Wirtschaftsförderer Michael Frerking befüllten Stiftungsvorstand Claus Fitschen und der erste Werkstattrat der Hauptwerkstatt Burgwedel, Jan Redeker, eine Stahlkartusche mit der aktuellen Ausgabe der Pestalozzi-Hauszeitschrift PEP und einem HAZ-Zeitungsartikel über das Bauvorhaben. Unter Beifall versenkten sie die Zeitkapsel im Erdreich. Oberhalb dieser Stelle sollen voraussichtlich ab März 2018 Menschen mit Handicap kleine Montagearbeiten ausführen.

Auf 900 Quadratmetern Fläche entstehen an der Krendelstraße auf der ehemaligen Lagerfläche eines Baustoffhandels Werkstatt-, Büro-, Lager- und Schulungsräume. Industriemontagen, eine Näherei, eine Fahrradwerkstatt und Versanddienstleistungen für Kunden wie Rossmann oder Tui - 40 behinderte Frauen und Männer sollen hier mittelfristig ihren Arbeitsplatz haben. "In einem Jahr wird dies hoffentlich ein neuer Baustein der Stiftung sein", sagt Fitschen. Er dankte der Gemeinde, die bei der Suche nach einem geeigneten Baugrundstück in Isernhagen geholfen hatte. Denn gewünscht wurde keine Fläche auf der grünen Wiese, sondern eine direkte Anbindung zu potenziellen Kunden - und zur Stadtbahn, damit die Mitarbeiter ihre Arbeitsstelle gut erreichen können. "Wir müssen dahin, wo das Leben, wo die Arbeit und die Menschen sind. 'Mittendrin statt nur dabei' ist nicht nur das Motto beim Fußball", sagte Fitschen. 2,7 Millionen Euro investiert die Pestalozzi-Stiftung in die Werkstatt, die ihren Betrieb laut Nico Lauerwald, Geschäftsführer der Behindertenhilfe der Stiftung, mit zunächst nur 30 Mitarbeitern aus bereits etablierten Standorten in Burgwedel und Mellendorf aufnehmen wird. "Wir wollen auch Menschen, die noch nicht bei uns sind und hier wohnen, die Möglichkeit bieten, wohnortnah zu arbeiten", sagte Lauerwald.

Im Herbst will die Stiftung Richtfest feiern - und hierzu alle Nachbarn am neuen Standort einladen, um die Werkstatt und ihre Angebotspalette der Öffentlichkeit vorzustellen.

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