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Neues Feuerwehrhaus wird ein "Meilenstein"

Isernhagen H.B. Neues Feuerwehrhaus wird ein "Meilenstein"

Die Feuerwehr in der Hohenhorster Bauerschaft kommt ihrem neuen Gerätehaus immer näher. Gestern vollzog Isernhagens Bürgermeister Arpad Bogya zusammen mit Vertretern von Politik und Feuerwehr den ersten Spatenstich auf dem Baugrundstück am Haselhöfer Feld.

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Bürgermeister Arpad Bogya (vorne) greift beim symbolischen ersten Spatenstich fürs neue Feuerwehrhaus mit zur Schippe.

Quelle: Priesemannn

Isernhagen H.B.. Dort soll im Sommer des kommenden Jahres das neue Feuerwehrgerätehaus auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern stehen. 3 Millionen Euro lässt sich die Gemeinde das neue Gebäude kosten, das zusätzlich eine moderne Wärmepumpe erhalten soll.

„Die Vorfreude ist riesig. Das ist ein Meilenstein für unsere Feuerwehr“, sagte Ortsbürgermeister Simon Müller (CDU), der selbst Mitglied der Feuerwehr ist. Bereits vor knapp 20 Jahren hätten erste Pläne für ein neues Feuerwehrhaus an dieser Stelle vorgelegen, allerdings sei die Notwendigkeit damals trotz der zentrale Lage dieses Standortes noch nicht gesehen worden, so Müller.

Marc Wieneke, Projektleiter des mit dem Bau beauftragten Ingenieurbüros Fechtelkord & Eggersmann, rechnet damit, dass bereits in sechs Wochen das Fundament fertig ist: „Dann geht es schnell in die Höhe.“ Anders als beim Feuerwehrhaus in Altwarmbüchen kommen in H.B. Fertigteile zum Einsatz, die den Bau beschleunigen sollen. „Im Winter wollen wir dann im Gebäudeinnern weitermachen“, erklärte Wienecke den Zeitplan.

Geht es nach Bogya, steht das neue Feuerwehrhaus mit fünf Fahrzeughallen, Unterrichtsräumen sowie einem Verwaltungstrakt bereits Ende Juni 2018. „In Altwarmbüchen haben wir gute Erfahrungen mit der Firma gemacht“, sagte er. Wienecke sprach vorsichtiger davon, dass das Gebäude „im Sommer stehen“ werde. Weil die im August erteilte Baugenehmigung vier Wochen später gekommen sei als erwartet, beginne der Bau bereits mit einer leichten Verzögerung.

Weiterhin unklar ist, was aus dem alten Feuerwehrhaus An der Beeke wird. „Wir würden dort gerne ein Dorfgemeinschaftshaus einrichten. Bisher haben wir nur einen kleinen angemieteten Raum“, sagte Ortsbürgermeister Müller gestern. Die Gemeinde plant allerdings, das alte Gerätehaus abzureißen und das Grundstück zu verkaufen. Größtes Manko für eine Weiternutzung sei die notwendige energetische Sanierung des rund 50 bis 60 Jahre alten Gebäudes, räumte Müller ein. Demnächst sollen Gespräche zwischen Verwaltung und Ortsrat stattfinden. „Und dann wollen wir gern konkreter werden“, kündigte Müller an.

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Was aus dem bisherigen Gerätehaus wird, ist offen. Die Gemeinde präferiert Abriss und Verkauf des Grundstücks.

Quelle: priesemann

Von Sascha Priesemann

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