Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
"Noch mehr Wohnbauland und Gewerbegebiete?"

Der Kandidaten-Check "Noch mehr Wohnbauland und Gewerbegebiete?"

Welche Position beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Redaktion fragt nach. Heute: „Braucht Isernhagen noch mehr Wohnbauland und Gewerbegebiete? “

Voriger Artikel
"Bothfelder Straße wie an Markttagen sperren?"
Nächster Artikel
Braucht Neuwarmbüchen "Schönheitsregeln“?
Quelle: dpa/Archiv

Burkhard Kinder, CDU: "Die CDU wird sich für die behutsame Weiterentwicklung des Standortes einsetzen. Dazu gehören der Erhalt der Feldmark und des dörflichen Charakters und eine Vorhaltung von Flächen für Wohnbau und Gewerbe. Bei Gewerbeansiedlungen geht es uns darum, die Nachnutzung von Gewerbebrachen im Blick zu behalten gegenüber der Erschließung neuer Flächen. Eine Neuausweisung größerer neuer Gebiete sehen wir mittelfristig nicht."

Wolfgang Hansen, SPD: "Auch in Isernhagen sind die Bodenressourcen endlich. Daher gilt für uns: eine sehr behutsame Entwicklung von Baugebieten, einhergehend mit der bezahlbaren Anpassung der Infrastruktur. Die Nutzung von Baulücken und die Beseitigung von Leerständen hat Vorrang anstelle der Versiegelung zusätzlicher Freiflächen. Die Vergabekriterien sollen gestrafft und die Reaktivierung von Brachflächen und Beseitigung von Leerständen sollen bevorzugt werden."

Fabian Peters, Grüne: "Die klare Antwort lautet: Nein! Was nicht bedeutet, dass in Isernhagen keine bauliche Entwicklung mehr stattfinden soll. Einerseits sind noch erhebliche, bereits beplante Flächenpotenziale verfügbar, anderseits ist die Schließung von Baulücken und die Umnutzung vorhandener Flächen einem weiteren Flächenwachstum vorzuziehen. Hierbei ist darauf zu achten, dass auch mehrgeschossiger Wohnungsbau Berücksichtigung findet."

Ulrich von Rautenkranz, FDP: "Die FDP steht für die behutsame Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbegebiete sowie eine Lückenbebauung. Die Sanierung von Gewerbebrachen steht an erster Stelle. Um den Ansprüchen des demografischen Wandels gerecht zu werden, muss auch durch Mietwohnungsbau und den Bau von senioren- beziehungsweise behindertengerechten Wohnungen eine Weiterentwicklung der Ortschaften ermöglicht werden."

Hans H. Lauterwald, Bürgerstimme: "Bevor neue Gewerbegebiete ausgewiesen werden, erst einmal die vorhandenen freien Flächen verwerten. So liegen an der Opelstraße in Altwarmbüchen seit Jahren ungenutzte Flächen, für die Verwertungsmöglichkeiten durch Veränderung der erlaubten Nutzungsarten denkbar wären. Wohnbebauung ist dringend erforderlich, wir sollten aber vom Einfamilienhaus wegkommen zugunsten flächensparender Reihenbauweise oder Mehrfamilienhäusern."

Jürgen Klingler, AfD: "Produzierendes Gewerbe sollte bevorzugt werden. Im Gegensatz zur SPD, die Dienstleistungsunternehmen anstrebt, setzt die AfD auf nachhaltige Arbeitsplätze. Wohnbauland und Gewerbegebiete sollten den Bedürfnissen entsprechen, dies sollte immer mit Zustimmung der Bürger geschehen."

Von der Redaktion

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sm6e19282awue1xchg
Wo ist der Hydrant? App weist den Weg

Fotostrecke Isernhagen: Wo ist der Hydrant? App weist den Weg