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Doch wieder die große Lösung?

Isernhagen F.B./K.B. Doch wieder die große Lösung?

Das Entwässerungsproblem entlang der K113 in Isernhagen F.B. ist offenbar erheblich größer als bislang bekannt. Eine "kleine“ Sanierung der Ortsdurchfahrt, auf die der Ortsrat F.B. zuletzt gehofft hatte, scheint damit vom Tisch.

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Von mehr Grundstücken in F.B. als bislang angenommen fließt das Regenwasser in die Straßenkanalisation.

Quelle: Frank Walter (Archiv)

Isernhagen F.B./K.B.. Eine 14-monatige Bauzeit, um die K113 in F.B. und K.B. zu sanieren sowie Entwässerung und Seitenbereiche herzurichten – verständlich, dass der Ortsrat F.B. da neidisch auf die Planungen der Region für den weiteren Verlauf der Kreisstraße in K.B. und N.B. geschielt hatte. Dort will die Region "nur" die Fahrbahndecke sanieren, statt auch in die Tiefe zu graben – vier Monate sollen die Arbeiten dort dauern.

Doch nur mit einer Fahrbahnsanierung ist in F.B. nicht auszukommen, denn das Entwässerungsproblem ist wohl größer als gedacht: Statt um maximal zwölf Grundstücke, die zur Straße hin entwässern und dazu beitragen, dass der dortige Kanal bei Regen regelmäßig überlastet ist, soll es sich um mehr als 40 Grundstücke entlang der Hauptstraße handeln. Gedacht ist die Straßenentwässerung nicht für derartige private Einleitungen, aber dem Vernehmen nach soll der bis zur Gebietsreform 1974 zuständige Landkreis Burgdorf dies zumindest toleriert, möglicherweise sogar genehmigt haben – das sollen alte Pläne belegen.

Die Entwässerung neu zu regeln, könnte eine Investition von mehreren Hunderttausend Euro in den Ausbau des Regenwasserkanals nötig machen. Wenn die betroffenen Anwohner nachwiesen, dass sie das Regenwasser nicht auf ihren Grundstücken versickern lassen könnten, sei die Gemeinde finanziell in der Pflicht, den Kanal zu erweitern, hieß es dazu aus Politikerkreisen. Offiziell äußern will sich (noch) niemand, denn im betreffenden Gespräch im Rathaus hatten die Teilnehmer Vertraulichkeit vereinbart. Deshalb spricht auch Bürgermeister Arpad Bogya nur davon, dass es um "ganz viel Geld“ gehe und die Rückmeldung der Region zur nun mit den Fraktionsvertretern vereinbarten "Isernhagener Linie“ noch ausstehe.

Angesichts der Entwässerungsproblematik aber scheint klar, dass eine "kleine Lösung“ für die Sanierung der K113 vom Tisch ist – voraussichtlich bleibt es also bei der 14-monatigen Bauzeit ab Ende 2017.

Von Frank Walter

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