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Leifers übernimmt in F.B.

Isernhagen F.B. Leifers übernimmt in F.B.

Wenn die Vorzeichen so eindeutig sind, dann kann es auch in Isernhagen noch harmonisch zugehen: Einstimmig hat der Ortsrat Isernhagen F.B. am Donnerstagabend Angela Leifers (CDU) zur neuen Ortsbürgermeisterin gewählt. Die 49-Jährige hatte bei der Kommunalwahl mit Abstand die meisten Stimmen erhalten.

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Der neue Ortsrat Isernhagen F.B. mit Johannes Jaschke (FDP, von links), dem bisherigen Ortsbürgermeister Thomas Hahn (SPD), seiner Nachfolgerin Angela Leifers (CDU), deren Stellvertreter Professor Emil Brockstedt und Dirk Schnehage (beide CDU).

Quelle: Frank Walter

Isernhagen F.B.. Spielraum für einen eventuellen Machtpoker hatten die Wähler dem fünfköpfigen Gremium nicht gegeben: Die CDU stellt mit Leifers, Professor Emil Brockstedt sowie Dirk Schnehage die Mehrheit im Ortsrat, den der bisherige Ortsbürgermeister Thomas Hahn (SPD) sowie Johannes Jaschke (FDP) komplettieren. Letzterer war es auch, der Brockstedt für den Posten des stellvertretenden Ortsbürgermeisters vorschlug - auch ein Zeichen für die alte neue Harmonie in F.B.

Dass die Zusammenarbeit zwischen den Parteien schon in der Vergangenheit vertrauensvoll war, das betonte Hahn ("ich bin der einzige Alte hier") in seiner Abschiedsrede als Ortsbürgermeister. Egal, ob der Bau des Einkaufszentrum in den neunziger Jahren oder die Ampel für den Abzweig am Lohner Weg vor rund zehn Jahren - die Zusammenarbeit, namentlich mit seinem Vorgänger Friedrich Redeke (CDU), sei stets gut gewesen, so der Sozialdemokrat.

Leifers, die bereits bis 2011 zehn Jahre lang im Ortsrat mitgewirkt hatte, bedankte sich in ihrer Antrittsrede bei den Wählern und den Ortsratskollegen: Ein einstimmiges Ergebnis, "das ist ja nicht mehr normal in Isernhagen". Die Bürger rief sie zur Mithilfe auf: "Bitte geben Sie an uns weiter, was im Ort benötigt wird."

Einigkeit bewies der neue Ortsrat auch bei der Forderung, dass Radfahrer nach der Sanierung der Ortsdurchfahrt nicht auf einen neuen Fahrradschutzstreifen gezwungen werden dürften. "Das wäre für Kinder lebensgefährlich", ist nicht nur Schnehage überzeugt. Entweder müsse der Weg auf der Südseite so hergerichtet werden, dass er auch künftig in beiden Richtungen für den Radverkehr genutzt werden dürfe. Oder der Streifen auf der Nordseite müsse so ausgebaut werden, dass er für die Nutzung durch Radfahrer freigegeben werden könne. Ob das möglich ist, soll jetzt geprüft werden.

Von Frank Walter

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