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Wohin bloß mit dem Schulneubau?

Isernhagen Wohin bloß mit dem Schulneubau?

Weil die Gemeinde Isernhagen auch nach jahrelangen Verhandlungen keine Einigung mit dem Eigentümer des Osterfeuerplatzes erzielen konnte, braucht es jetzt eine komplett neue Planung für den notwendigen Schulneubau am Altwarmbüchener Helleweg.

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Eine Erweiterung des Schulzentrums in Richtung Süden ist nicht mehr möglich. Jetzt muss der Neubau anders untergebracht werden.

Quelle: Ralf zur Brügge

Altwarmbüchen. Bereits in der Ratssitzung hatte Bürgermeister Arpad Bogya die Hiobsbotschaft den Politikern mitteilen müssen – in absehbarer Zeit sei nicht davon auszugehen, dass die Kommune den Osterfeuerplatz am Helleweg für die Erweiterung des Schulzentrums erwerben könne. 2014 hatte sich die Gemeinde per politischem Beschluss ein Vorkaufsrecht für das rund drei Hektar große Grundstück südlich des Schulzentrums gesichert. „Nach zwei Jahren Verhandlungen muss auch einmal Schluss sein“, betont jetzt Isernhagens Erster Gemeinderat Frank Niemeier. „Zu vernünftigen Konditionen können wir das Gelände nicht bekommen.“ Der Unmut ist beim Bürgermeister und seinem Stellvertreter im Rathaus gleichermaßen groß: „Die Gemeinde will sich durch den Ankauf des Geländes doch nicht bereichern, sondern für das Allgemeinwohl eine Schule dort unterbringen“, zeigt Niemeier kein Verständnis für den Ausgang der Gespräche. Dennoch: „Wir müssen jetzt die Planungen vorantreiben.“

Mit der neu gegründeten Integrierten Gesamtschule im Schulzentrum, die im August vierzügig gestartet ist, reichen die bisherigen Gebäude, in denen Realschule und Gymnasium am Helleweg beheimatet sind, auf Dauer nicht mehr aus. „Eigentlich fehlt der Platz schon ab nächstem Jahr“, erklärt Niemeier. Im Gespräch mit den Nutzern müssten jetzt Möglichkeiten zur Überbrückung gefunden werden. „Aber das ist noch das kleinere Problem. Da finden wir bestimmt eine Lösung.“

Viel größere Not ergibt sich bei der Frage, wo der notwendige Schulneubau jetzt auf dem Gelände selbst gebaut werden kann. Bisher war grob angedacht, ihn auf dem Parkplatz zu realisieren und diesen auf den Osterfeuerplatz zu verlegen. Diese Möglichkeit fällt nun aus. Auch die Frage, ob es eine größere Mensa und eine weitere Sporthalle brauche, werde schwieriger zu beantworten sein. „Wir brauchen eine komplett neue Planung“, sagt Niemeier. Diese hat im Rathaus bereits begonnen: „Aber klar ist, viel Spielraum gibt es auf dem Gelände nicht.“

Während Gymnasium und IGS gerade ihren Raumbedarf ermittelt haben, werden die Architekten wohl ein Raumwunder generieren müssen. „Unser Ziel ist es immer noch, dass der Schulneubau im September 2019 steht“, sagt Niemeier. „Aber das wird ein mehr als sportliches Programm.“ Zumal die Politiker bis dahin auch noch viele Entscheidungen treffen müssen – bauplanerischer wie finanzieller Art, denn der Neubau wird wohl eine Millionen-Investition erforderlich machen.

Von Carina Bahl

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