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Pilotprojekt auf dem Bode-Gelände

Isernhagen H.B. Pilotprojekt auf dem Bode-Gelände

Die Region Hannover möchte Kommunen dabei unterstützen, brachliegende Gewerbeflächen zu reaktivieren. Acht Standorte sind für das Pilotprojekt ausgewählt worden - einer von ihnen ist das Gelände der ehemaligen Färberei Bode in Isernhagen H.B.

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Am Mittwoch hieß es aus dem Rathaus (Bild), es solle geprüft werden, ob eine weitere Fläche in die Planung mit aufgenommen werden könnte.

Quelle: Archiv

Isernhagen. 230 Hektar Industrie- und Gewerbefläche liegen verteilt auf 38 Standorte in der Region brach. Das soll sich laut Auffassung der Region jetzt schnell ändern. Eine einberufene Arbeitsgruppe „Revitalisierung von Gewerbebrachen“ hat acht Standorte für ein Pilotprojekt ausgewählt, um in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kommune die vergessenen Flächen wieder zum Leben zu erwecken. „Die Region will damit auch den Siedlungsflächenverbrauch außerhalb der Städte beschränken und stärker auf die Potenziale der Innenstadt lenken“, sagt Umweltdezernent Professor Axel Priebs.

Eine der Pilotflächen ist das 2,3 Hektar große Gelände zwischen Bahnhofstraße und Hainhäuser Weg in Isernhagen H.B., auf dem sich früher einmal die Färberei Bode befand. Der Anblick heutzutage macht die städtebaulichen Missstände deutlich: Leer stehende Hallen und ein Wirrwarr von Kleinbetrieben prägen den Eindruck.

Mit der Aufnahme ins Pilotprojekt läuft die Region bei der Gemeinde Isernhagen offene Türen ein: Bereits 2009 hatte die Politik mit der Aufstellung eines Bebauungsplans die Weichen für ein Wohngebiet an diesem Standort gestellt. Eine Immobiliengesellschaft hat derweil Interesse bekundet, auf dem Gelände Wohnraum für Hunderte Neubürger zu schaffen - in Form von Einzel-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern. Auch eine Seniorenwohnanlage soll auf dem Bode-Areal in der Nähe zum Bahnhof entstehen. Einen entsprechenden Entwurf hatte die Immobiliengesellschaft im Frühjahr der Politik vorgelegt.

Die Gemeinde befindet sich noch in Gesprächen mit der Eigentümerin des Geländes - in diese wird jetzt die Region mit einbezogen. Zudem, so hieß es am Mittwoch aus dem Rathaus, solle geprüft werden, ob eine weitere Fläche in die Planung mit aufgenommen werden könnte. Die Region will die Reaktivierung unterschiedlich fördern - so seien Zuschüsse für Fachgutachten ebenso denkbar wie auch die Förderung städtebaulicher Konzepte.

Von Carina Bahl

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