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2018 soll der Kreisel in N.B. kommen

Isernhagen 2018 soll der Kreisel in N.B. kommen

Die Kreuzung am Abzweig nach Langenhagen in Isernhagen N.B. ist wohl die umstrittenste im ganzen Gemeindegebiet: Seit 2006 wird eine Umgestaltung diskutiert – zehn Jahre später wird nun die Lösung für den Unfallschwerpunkt öffentlich der Politik vorgestellt.

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An der Kreuzung in Isernhagen N.B., wo L381 und K325 sich treffen, wird das Land ab 2018 einen Kreisel bauen.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Isernhagen N.B.. Immer wieder kracht es an der Kreuzung in Isernhagen N.B.: Autofahrer nehmen sich die Vorfahrt, Fahrradfahrer werden ebenfalls in Unfälle verwickelt. Ein kleiner Stau auf der Autobahn 2 im Feierabendverkehr – und schon stauen sich die Autos bis zum Seehaus zurück. Bereits 2006 hatte der Kommunale Schadensaugleich daher die Umgestaltung der Kreuzung gefordert.

Die Gemeinde reagierte und ordnete als Untere Verkehrsbehörde eine Ampelkreuzung für diesen Bereich an. „Ampel“ wurde in der Folge zum Unwort gleich mehrerer Jahre in Isernhagen. Überfüllte Einwohnerfragestunden in den Ortsräten, ambitioniert geführte Debatten zwischen Bürgern, Politikern, Gemeinde und Landesbehörde folgten. Die Sorge vor langen Staus auf der Ortsdurchfahrt ließ durch alle Debatten keinen positiven Blick auf eine Ampel an der Kreuzung zu.

„Sie haben das nicht zu entscheiden und werden diese Ampel nicht wegdiskutiert bekommen“, hatte ein Verwaltungsmitarbeiter noch 2013 eine hitzige Debatte im Ortsrat mit deutlichen Worten beendet – und wurde nur ein Jahr später eines Besseren belehrt: Ein von der Gemeinde auf Drängen der Politik beauftragtes Gutachten belegte eindeutig, dass auch ein Kreisverkehr an der Kreuzung möglich sei. Sogar „dass durch die auf allen Knotenpunktästen gleichmäßig verteilten Verkehrsströme dieser Knotenpunkt prädestiniert für die Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes sei.“Die Anordnung der Ampel wurde kurzum aufgehoben und das Land mit der Planung für einen Kreisel beauftragt, der die Überlastung und die Unfallgefahr an der Kreuzung von L381 und K325 aufheben soll.

Zehn Jahre nach Bekanntwerden des Problems soll nun die Kreisel-Planung von der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in der Sitzung des Bauausschusses und der Ortsräte N.B. und H.B. am nächsten Donnerstag, 29. September, ab 18.30 Uhr in der Gaststätte Voltmers Hof vorgestellt werden. Bürger sind dabei willkommen.

Die Planung sieht einen Kreisel vor, der an allen drei Ästen Zebrastreifen für das sichere Überqueren der Fußgänger vorhält. Zudem soll es auf allen drei Straßen einen Fahrradschutzstreifen geben – aus Langenhagen kommend, auf der Straße Am Ortfelde auf der nördlichen Seite sowie im weiteren Verlauf auf der Ostseite der Burgwedeler Straße. Wie umstritten die Schutzstreifen sind, zeigte erst kürzlich die Diskussion um eben den von der Region geplanten für die K113. Das Konzept der Landesbehörde sieht vor, den Schutzstreifen durch ganz H.B. zu ziehen – bis zur Einmündung Auf der Heide. Die Bauarbeiten für den Kreisel sollen 2018 unter Vollsperrung der Kreuzung beginnen – falls es keine Probleme mit der planrechtlichen Genehmigung gibt, wie die Landesbehörde betont.

Von Carina Bahl

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