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Wer zahlt für die neuen TuS-Toiletten?

Isernhagen Wer zahlt für die neuen TuS-Toiletten?

Für knapp 14 000 Euro hat der Turn-und Sportverein Altwarmbüchen die Toiletten seiner Klubgaststätte von Grund auf sanieren lassen. Doch wer zahlt jetzt die Rechnung? Die Gemeinde möchte als Eigentümerin der Liegenschaft maximal
30 Prozent übernehmen – der TuS wiederum fordert weitaus mehr.

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Der TuS Altwarmbüchen beantragt bei der Gemeinde einen 50-Prozent-Zuschuss für die Sanierung seiner Toilettenanlage.

Quelle: privat

Altwarmbüchen. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportgeländen in Isernhagen gehört das Grundstück, auf dem sich der TuS Altwarmbüchen wortwörtlich austobt, nicht dem Verein selbst, sondern der Gemeinde Isernhagen. Im Jahr 2000 hatten Verein und Verwaltung einen Überlassungsvertrag unterzeichnet, der für 25 Jahre Gültigkeit besitzt. Darin ist geregelt, dass der Verein notwendige Reparaturen im Rahmen der Unterhaltung der Gebäude selbst zahlen muss, dafür aber die Klubgaststätte verpachten und die Mieteinkünfte für sich behalten darf.

Bereits seit 2013 sieht der Verein jedoch einen großen Sanierungsbedarf auf dem Gelände – Gastraum, Geschäftsstelle, Besprechungsraum und Toiletten hätten eine Erneuerung nötig. Über eine Zuschusshöhe habe man sich trotz vieler Gespräche aber nie mit der Gemeinde einigen können, kritisiert der TuS – und hat daher im März die Grundsanierung der Toilettenanlage einfach für 14 000 Euro durchführen lassen.

Das Angebot der Gemeinde, das diese nach einer gemeinsamen Begehung 2013 gemacht habe, das Grundstück an den TuS zu übertragen, lehnte der Verein ab – zu hoch sei das finanzielle Risiko, befand der Vorstand. Vielmehr erhofft man sich jetzt, dass die Gemeinde als Eigentümerin der Liegenschaft 50 Prozent der entstandenen Kosten übernehmen werde. Der Antrag darauf ist gestellt.

Die Entscheidung darüber soll nun die Politik treffen. Förderfähig nach den Richtlinien der Gemeinde ist das Projekt nicht, da sich die Toiletten im Gastronomiebereich befinden. Andererseits sehe auch die Verwaltung, dass es sich um einen besonderen Bedarf und nicht um routinemäßige Bauunterhaltung handele. Der Vorschlag aus dem Rathaus: Die Gemeinde zahlt 30 Prozent – maximal 4200 Euro. Als erstes Gremium soll der Sportausschuss am nächsten Mittwoch, 25. Mai, ab 18 Uhr in Raum 103 der Realschule in Altwarmbüchen darüber beraten.

Von Carina Bahl

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