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Einbrecher in Supermarkt festgenommen

Kirchhorst Einbrecher in Supermarkt festgenommen

Einen Einbrecher hat die Polizei am späten Donnerstagabend im NP-Markt in Kirchhorst auf frischer Tat festgenommen. Kurz zuvor war der 25-Jährige an der Eingangstür zum Aldi-Markt im Altwarmbüchener Krendel-Center gescheitert.

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Die Polizei hat in Kirchhorst einen Mann festgenommen, der in einen Supermarkt eingebrochen war.

Quelle: Symbolbild (Rike Pixelio)

Kirchhorst. Als am Donnerstag gegen 22.30 Uhr nach kurzer Suche zwischen den Regalen im NP-Markt die Handschellen klickten, hatte der 25-Jährige sich bereits an Chips und Energy Drinks bedient. Was er nicht wusste: Schon beim Aufhebeln der Glasschiebetür hatte er einen stillen Alarm ausgelöst. Ein Sicherheitsunternehmen verständigte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, verzichtete der Täter nach kurzem Versteckspiel auf einen Fluchtversuch.

Es war kein guter Tag für den 25-jährigen Osteuropäer, der schon einschlägig in Erscheinung getreten ist. Bereits um 20.30 Uhr hatte er wenige Kilometer entfernt vergeblich versucht, die Glasschiebetür des Aldi-Marktes im Krendel-Center aufzuhebeln und auch dort durch Auslösen einer technischen Sicherung den privaten Wachdienst sowie die Polizei auf den Plan gerufen. Wie sich bei der Vernehmung des Discounter-Personals herausstellte, hatte der Mann vor seinem Einbruchversuch den letzten Mitarbeiter beim Verlassen des Aldi-Markes wegen Zigaretten angesprochen. Und genauso war er dann um 21.20 Uhr auch in Kirchhorst vorgegangen – die Personenbeschreibungen der angesprochenen Verkäufer waren eindeutig. Bei seiner Vernehmung stritt der gefasste Einbrecher den Versuch in Altwarmbüchen auch gar nicht ab.

Am Freitag wurde der junge Mann dem Haftrichter vorgeführt.   Weil er einen festen Wohnsitz in einem EU-Land vorweisen konnte, wurde er wegen nicht ausreichender Haftgründe freigelassen.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit registriert das Polizeikommissariat Großburgwedel eine Häufung von Einbrüchen in Wohnungen wie in Gewerbebetriebe. Polizeichef Günter Heller ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen unter Telefon (05139) 99 10 zu melden – und nicht etwa Warnhinweise nur in sozialen Netzwerken zu posten. „Es ist günstiger, wenn wir Hinweisen sofort hautnah nachgehen können. Dafür sind wir auf die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen.“

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