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Präventionsrat Isernhagen feiert Zehnjähriges

Isernhagen Präventionsrat Isernhagen feiert Zehnjähriges

Feuerwehr, Gemeinde, Bürgerstiftung, Polizei, DRK, Schulen und Kindertagesstätten haben vor zehn Jahren den Präventionsrat Isernhagen gegründet. Das wurde am Sonntag bei einem Empfang mit Ehrungen für besondere Leistungen gefeiert.

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Seit 2006 gibt es den Präventionsrat in Isernhagen, der hinter den Kulissen die Arbeit Hunderter Ehrenamtlicher vernetzt.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen. Prävention – kaum ein Begriff bietet mehr Facetten in der praktischen Umsetzung. Aus dem Lateinischen übersetzt sollte er als Vorbeugung verstanden werden. Und eben für dieses Vorbeugen von Gefahren und Problemen im alltäglichen Miteinander setzt sich das Gremium aus Ehrenamtlichen ein, das seit zehn Jahren ge Vereine und Institutionen vernetzt. Ob Gewaltprävention, Alkoholmissbrauch oder Medienkonsum: Mit vielen Aktionen wurden Jugendliche schon sensibilisiert. „Das Angebot flächendeckender geworden“, lobte Bürgermeister Arpad Bogya. „Auch auf die Senioren hat der Präventionsrat inzwischen einen Schwerpunkt gelegt.“

„Wir sind kein Gremium, das in die Öffentlichkeit strebt“, betonte der Präventionsrat-Vorsitzende Oliver Mengershausen. Die Arbeit laufe im Hintergrund ab und sei ohne die vielen engagierten Helfer nicht zu leisten. Dementsprechend nutzte der Präventionsrat den Empfang in Altwarmbüchen, um besondere Leistungen in vier Kategorien auszuzeichnen.

„Sie ist die Expertin, wenn es um Senioren geht, immer ansprechbar, immer engagiert“, lobte Laudator Ralf Henneberg von der Gemeinde die ehemalige DRK-Chefin Ortrud Schneider. Im Präventionsrat habe es keine Diskussionen gegeben, wer den „Oscar“ in der Kategorie „Senioren“ bekommen soll. Ob Seniorenfest, Fahrsicherheitstraining oder Info-Nachmittage mit der Polizei – Schneider war beteiligt.

Jugendpfleger Thomas Jüngst hatte die Ehre, den 15-jährigen Sinan auszuzeichnen, „der stellvertretend für alle ehrenamtlich tätigen Jugendliche in der Gemeinde zu sehen ist. Und davon gibt es viele.“ Sinan hat nicht nur ein Sozialpraktikum im Jugendtreff absolviert, er ist auch stetiger Helfer in der Jugendarbeit und nebenbei noch in der Jugendfeuerwehr und Segelschule aktiv. „Das macht einfach mir Spaß“, lautete Sinans kurze, authentische Reaktion.

Ein weiterer Aspekt der Präventionsarbeit sah Günter Heller, Leiter des hiesigen Polizeikommissariats, in der Zivilcourage: „Viel zu oft schauen Menschen weg.“ Umso mehr freute er sich, Andrea Gotthard zu ehren, die im April eine Unfallflucht verhindert hatte, indem sie den Verursacher ansprach und festhielt. „Man muss sich einmischen“, sagte sie aus Überzeugung und erntete Beifall.

Die Auszeichnung „Integration“ verteilte sich auf drei Personen: Die 16-jährige Sarah hatte mit großem Einsatz Flüchtlingen an der Realschule geholfen. Die 17-jährigen Aylam und Mohammad hatten in nur einem Jahr sehr gutes Deutsch gelernt hatten.

Von Carina Bahl

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