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Die Kleinsten suchen nach Energielecks

Isernhagen Die Kleinsten suchen nach Energielecks

Bereits seit einem Jahr läuft das Gemeinschaftsprojekt Mitgedacht und mitgemacht der Klimaschutzagentur der Region Hannover und der Gemeinde Isernhagen an den Schulen. Jetzt soll auch in den Kindergärten Bewusstsein fürs Energiespraren geweckt werden

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Entertainerin Lili erläutert im kommunalen Kindergarten in H.B. den Jungen und Mädchen, wo sie überall Energie einsparen können.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Isernhagen H.B.. Licht an oder Licht aus? Brennen im Gruppenraum die Lampen, wenn sich die Mädchen und Jungen auf dem Außengelände tummeln? Läuft die Heizung, obwohl gerade gelüftet wird? Und: Welche Geräte und Lampen verbrauchen im Kindergarten den meisten Strom? Mit solchen Fragen werden sich die Drei- bis Sechsjährigen in den nächsten drei Jahren auseinandersetzen.

Offizieller Auftakt des Projekts war jetzt im Kindergarten in H.B. Mit im Boot sind aber auch die Kindergärten in N.B., Neuwarmbüchen sowie die Altwarmbüchener Caritas-Kindertagesstätte St. Margarete. „Die kleinen Energiedetektive können sich nun auf die Spur von Energielecks begeben“, sagte Silvia Voltmer, Leiterin des Amtes für Jugend, Bildung und Sport bei der Auftaktveranstaltung.

Das Mammutprojekt zum Klimaschutz unter dem Titel "Mitgedacht und mitgemacht" läuft bis 2018. In diesem Zeitraum werden in den Kindergärten diverse Klimaschutzprojekte und Aktionen rund ums Energiesparen durchgeführt. Am Anfang gehen die Kinder und Erzieher gemeinsam mit einem Energieberater durch ihre Kindergartenräume und schauen sich um. "Wir wollen bei den Allerkleinsten anfangen und ihnen bewusst machen, wo sie Energie sparen können. Denn das ist die nächste Generation", sagt die Amtsleiterin.

Beim Auftakt in Isernhagen H.B. stand am Donnerstagnachmittag auch ein Theaterstück des Duos Lili und Claudius auf dem Programm. Anschaulich führten die beiden ihre kleinen Zuschauer ans Thema Klimaschutz heran und erklärten, wo Strom und Energie herkommen. Dass eine Lampe, ein Bügeleisen und ein Radio Strom aus der Steckdose brauchen, der bisweilen regenerativ erzeugt sein kann. Zum Beispiel mit einem Windrad. Eins im Miniformat ließen die Kinder mit ihrer Puste rotieren.

Nach zwölf Monaten gibt es erstmals Prämien – je nach Engagement, das nicht unbedingt anhand der eingesparten Kilowattstunden messbar ist, "weil jedes Gebäude eine ganz unterschiedliche Bausubstanz hat", so Voltmer. In einem neuen, top-gedämmten Gebäude wie der Kita St. Margarete ist noch mehr Energie einsparen viel schwerer als in älteren Kindergärten.

Von Katerin Jarolim-Vormeier

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