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Radler fordern Verbesserung

Pfad der Menschenrechte Radler fordern Verbesserung

Wer als Fahrradfahrer auf dem „Pfad der Menschenrechte“ aus Lohne kommend Neuwarmbüchen erreicht, bekommt zwar Hinweise auf weitere Tourenziele - der Radweg endet aber abrupt als Fußweg, was reihenweise ignoriert wird. Dennoch sieht die Gemeinde keinen Anlass für Änderungen.

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Klaus-Jürgen Hammer (links) und Gerhard Bargsten.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen. Für den Sprecher der Ortsgruppe Burgwedel-Isernhagen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ist es eine „relativ kleine Sache - aber da muss was passieren“, ist Steffen Timmann überzeugt. Nach seinem Vorschlag sollte der Gehweg an der Straße Hinter den Höfen - vom Ende des „Pfads der Menschenrechte“ bis zur Einmündung des Schmiededamm - als „Gehweg/Radfahrer frei“ beschildert werden, um die Situation zu legalisieren.

Doch Timmann weiß um die „verhärteten Fronten“ - was der Lohner Klaus-Jürgen Hammer nur bestätigen kann. Seit Ende 2013 drängt er bei der Gemeindeverwaltung immer wieder auf Änderungen in diesem Bereich, den mancher Kirchhorster, aber vor allem viele Lohner auf dem Weg zur Grundschule, zum Einkaufen, zur Sparkasse und zum Sportverein nutzen. „Hier hält keiner an“, beschreibt der regelmäßige Radfahrer die Situation. „Absteigen, das macht hier keiner“, pflichtet ihm ADFC-Mitstreiter Gerhard Bargsten bei. Schließlich suggerierten die Hinweisschilder auf überörtliche Radwegeverbindungen, dass der Radweg an dieser Stelle weitergeführt werde - und Beinahe-Unfälle, die zwischen Fußgängern und Radfahrer immer wieder vorkämen, tauchten ja in keiner Statistik auf, so Hammer.

Der Ortsrat Neuwarmbüchen hat die Gemeindeverwaltung in seiner jüngsten Sitzung aufgefordert, die Verkehrssicherheit an dieser Stelle zu prüfen. „Ein Ergebnis liegt noch nicht vor“, teilte Gemeindesprecherin Svenja Theunert jetzt auf Anfrage mit. In welche Richtung die Stellungnahme gehen könnte, macht aber ein weiterer Satz deutlich: Durch den Wechsel von Asphalt zu roter Pflasterung sind aus Sicht der Verwaltung das Ende des Radweges und der Übergang zum Gehweg ausreichend gekennzeichnet.

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