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Region saniert komplette K113 in den Altdörfern

Isernhagen Region saniert komplette K113 in den Altdörfern

Die Ortsdurchfahrt der Isernhagener Altdörfer wird ab nächstem Jahr zur Dauerbaustelle: Die Region wird die komplette Kreisstraße von F.B. bis nach N.B. sanieren. Das Land beginnt zudem mit der Planung für den Kreisverkehr am Abzweig nach Langenhagen.

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Die Region will die K113 von der Autobahnbrücke in F.B. bis zum Abzweig nach Isernhagen-Süd ab nächstem Jahr sanieren.

Quelle: Archiv

Isernhagen. Eigentlich sollte die Sanierung der K113 zwischen der Autobahnbrücke in F.B. und dem Abzweig nach Altwarmbüchen schon längst geschehen sein: Ende 2014 – so die erste Planung der Region – sollten die Arbeiten auf der stark befahrenen und kaputten Ortsdurchfahrt beginnen. 2,6 Kilometer lang ist die geplante Sanierungsstrecke, 1,3 Millionen Euro will die Region investieren.

Auf Grund des aber gleichzeitig und umfangreich zu planenden neuen Entwässerungskonzeptes für die Straße und diversen Einsprüchen zur Planung von Seiten der Anlieger ist bisher noch nichts passiert. „Wir rechnen mit einem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss Anfang 2017“, teilt Regionssprecher Klaus Abelmann zum aktuellen Stand mit. „Mit einem Baubeginn ist dann frühestens in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen“. Das hänge aber davon ab, ob dann die entsprechenden Fördermittel auch zur Verfügung stehen.

Und so kommt es, dass die Sanierung des westlichen, ebenfalls gut zwei Kilometer langen Teils der K113 – vom Abzweig Heinrich-Könecke-Straße bis zur Kreuzung in Richtung Isernhagen-Süd – von der Region jetzt vorgezogen wird. In diesem Fall braucht es laut Abelmann kein Planfeststellungsverfahren – bereits in der ersten Jahreshälfte könnte die Sanierung beginnen. „Im zeitlichen Ablauf beider Maßnahmen sind daher keine Probleme zu erwarten.“

In nur vier Monaten Bauzeit will die Region folgendes auf den Straßen Am Ortfelde und Dorfstraße erledigen: Die komplette Fahrbahn soll saniert und ein Fahrradschutzstreifen auf der nördlichen Seite installiert werden. Der südliche Geh-Radweg wird erneuert. Der nördliche Gehweg soll teilweise ausgebaut werden. Da es an vielen Stellen sehr eng werden wird und ein Grunderwerb von Seiten der Region nicht geplant ist, favorisiert die Gemeinde den Vorschlag, den Gehweg mindestens 1,50 Meter breit auszubauen – wo es geht, auch bis zu 2,50 Meter. Zudem sollen die Bushaltestellen den neuesten Standards angepasst werden – vorausgesetzt, der Antrag auf Fördermittel vom Land hat 2017 auch Erfolg.

Für die Isernhagener werden beide Sanierungen mit immensen Verkehrsbehinderungen einhergehen: Für beide Maßnahmen sind stets halbseitige, zeitweise sogar Vollsperrungen auf der Ortsdurchfahrt erforderlich. Wie der Verkehr während der monatelangen Bauzeit geführt beziehungsweise umgeleitet werden könnte, darüber ist die Region laut Abelmann aktuell noch in Abstimmung mit der Gemeinde, der Polizei und Regiobus.

Sollte die Region ihre Zeitplanung einhalten, könnte 2018 die Ortsdurchfahrt von F.B. bis N.B. komplett saniert sein. Ein Ende der Baustelle in den Altdörfern ist aber auch dann nicht in Sicht: Das Land beginnt 2017 mit der Planung für den Kreisverkehr an der Abzweigung nach Langenhagen in N.B. Die Details sollen 2018 vorgestellt werden – „mit einer Umsetzung ist ab 2019 zu rechnen“, sagt Friedhelm Fischer vom zuständigen Landesamt für Straßenbau.

Planung wird vorgestellt

Die Details zur Sanierung der westlichen K113 in K.B. und N.B. werden von der Region erstmals am Dienstag, 23. August, im Ortsrat Isernhagen K.B. vorgestellt. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr in der Alten Schule hinter der St.-Marien-Kirche. Ein zweites Mal kommt der zuständige Teamleiter der Region zur Projektvorstellung am Donnerstag, 25. August, in den Ortsrat Isernhagen N.B., der ab 18.30 Uhr in der Buhrschen Stiftung tagt. Beide Sitzungen sind öffentlich – Bürger können zu Beginn ihre Fragen stellen.

Von Carina Bahl

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