Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Region will Radweg 2018 endlich bauen

Neuwarmbüchen/Thönse Region will Radweg 2018 endlich bauen

Noch teilen sich Radfahrer zwischen Neuwarmbüchen und Thönse die Fahrbahn mit den Autofahrern, doch das soll endlich ein Ende haben: Seit Jahren geplant, soll der Radweg entlang der K 116 im nächsten Jahr gebaut werden. Aktuell führt die Region Gespräche, um sich die nötigen Grundstücke zu sichern.

Voriger Artikel
Neues Gewerbegebiet am Bauhof geplant
Nächster Artikel
Wo ist der Raum für neue Hortplätze?

Bislang teilen sich Rad- und Autofahrer die K116.

Quelle: Frank Walter

Neuwarmbüchen/Thönse. Auf die Frage, was Priorität haben sollte im Wege- und Straßenbau, hatte die Region Hannover schon 2012 eine Antwort gegeben: Die Radweglücke zwischen Neuwarmbüchen und Thönse zu schließen, war schon vor mehr als fünf Jahren im Radwegeplan als „erste Dringlichkeit“ gekennzeichnet worden. Vorgeschlagen wurde der Bau damals dennoch erst für 2015, weil vorher zu klären sei, ob die unfallträchtige Oldhorster Kreuzung zum Kreisel umgebaut werden solle.

Mittlerweile ist der Kreisel drei Jahre alt, auf den Anschlussstutzen für die Radwege, die damals gleich mitgebaut worden waren, wuchert das Gras durchs Pflaster. Doch der Radwegebau hatte sich mehrmals verzögert. Dass auch dieses Jahr noch keine Baumaschinen anrücken werden, liegt am Land: Dieses hatte sämtliche Fördergelder nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für 2017 storniert. „Wir bauen deshalb dieses Jahr auch keinen Radweg“, so Regionssprecher Klaus Abelmann – das Land beteiligt sich sonst mit bis zu 75 Prozent an den Kosten.

Der Bau des rund drei Kilometer langen Radwegs an der K 116 für geschätzt 600.000 Euro soll 2018 beginnen und drei Monate dauern – immer vorausgesetzt, dass das Land den Lückenschluss dann wieder fördert. Von Neuwarmbüchen aus kommend soll der Radverkehr zunächst westlich der Kreisstraße geführt werden. Ab dem Oldhorster Kreisel geht es dann bis Thönse östlich der K 116 weiter. Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren hat die Region jetzt eingereicht, zuständig ist die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. „Parallel laufen Gespräche über den Grunderwerb“, so Abelmann.

„Schön, wenn es endlich klappt, dass die Lücke geschlossen wird“, sagt Ortsbürgermeisterin Maren Becker (CDU) erfreut. Die kurvige K 116 sei für Radfahrer gefährlich, die Alternative durch die Feldmark in Verlängerung der Straße Heistergarten wegen des schlechten Belags anstrengend zu befahren. Diese Erfahrungen teilt Becker mit den beiden Sprechern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Isernhagen, den Neuwarmbüchenern Gerhard Bargsten und Klaus-Jürgen Hammer: Viele Autofahrer führen auf der Kreisstraße zu schnell, mancher schneide auch die Kurve. „Da fühlt man sich als Radfahrer wirklich nicht wohl“, so Hammer. Nach seiner Beobachtung mieden deshalb viele Radfahrer die Kreisstraße und nähmen stattdessen den holprigen Umweg durch die Feldmark. „Der ADFC wünscht sich deshalb schon lange den Lückenschluss.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6wr4v1o8sn86pyfee9p
Verkauf bei Toys R Us geht weiter

Fotostrecke Isernhagen: Verkauf bei Toys R Us geht weiter