Isernhagen H.B.. Die Anlagen waren ohne die nötigen Genehmigungen im Landschaftsschutzgebiet errichtet worden, die Gemeinde will das Problem mittels einer Änderung des Flächennutzungsplans aus der Welt schaffen. Ob die Regionspolitiker dabei mitmachen, ist aber offen. „So ein Verhalten darf nicht belohnt werden. Das darf nicht Schule machen“, kritisiert Ulrich Schmersow (Grüne) und liegt dabei auf einer Linie mit Frank Straßburger (SPD): „Wir wollen keinen Präzedenzfall schaffen. Unwissenheit schützt nicht vor Konsequenzen.“
Schmersow vermisst noch etliche Informationen: „Welche Werte wurden zerstört, wie kann man das ausgleichen, gibt es ein Bußgeldverfahren?“, listet er auf, was die Regionsverwaltung zur nächsten Sitzung Anfang Februar nachliefern soll. Für Straßburger ist entscheidend, ob die geplanten Ersatzflächen unter Landschaftsschutzaspekten als gleichwertig anzusehen sind. „Durchwinken wollen wir das Thema nicht“, macht er deutlich.
Versagt die Region die Teillöschung des Landschaftsschutzgebiets, müssten die ohne Genehmigung errichteten Anlagen zurückgebaut werden.
Frank Walter
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