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Keine Atemwolken mehr

Isernhagen Keine Atemwolken mehr

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt: Nach dem Umbau des Gemeindehauses im Vorjahr will die St.-Marien-Kirchengemeinde nun die Umgestaltung des Turmraums in Angriff nehmen. In einer Versammlung wurde die Gemeinde am Donnerstagabend informiert.

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Wilfried Besch (von links), Fabian Gartmann, Harald Riedel und Karsten Henkmann studieren die Turmraum-Pläne.

Quelle: Hartung

Isernhagen K.B.. Die Kirche ist bereits sehenswert, nun soll der Eingangsbereich im Kirchturm daran angepasst werden. "Wir wollen einen Ort der Begegnung schaffen“, sagte Professor Harald Riedel, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung St. Marien. Die Stiftung setzt eines ihrer Ziele um und kümmert sich um Geld für das Turmraum genannte Projekt.

In dem 40 Quadratmeter großen Bereich, der zugleich Durchgang zur Kirche ist, sollen künftig Holzbänke an der Wand als Sitzgelegenheiten dienen. Außerdem soll ein neues Beleuchtungskonzept mehr Licht und Freundlichkeit bieten – von der Atmosphäre her angenehmer für Ausstellungen oder die traditionellen Kirchen-Cafés im Anschluss an die Gottesdienste. Hinzu kommt ein Heizsystem. "Damit gibt es dann keine Atemwolken mehr bei den Kirchen-Cafés im Winter“, sagt Pastor Fabian Gartmann. Fachliche Unterstützung bekommt St. Marien vom Amt für Bau- und Kunstpflege in Celle.

Aktuell befindet sich das rund 40.000 Euro teure Projekt noch in der Planung, einen genauen Termin zur Umsetzung gibt es nicht. Die Stiftung hat bereits eine Spendenaktion angeschoben und 18.000 Euro eingesammelt. "Das ist ein guter Grundstock, der aus einem Aufruf an die Gemeindemitglieder stammt. 117 Personen haben sich beteiligt. Im Herbst machen wir das erneut“, sagt Wilfried Besch, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums. Hinzu kommen Einnahmen von 1730 Euro vom Weihnachtsmarkt, der Großteil davon fließt ebenfalls in die Renovierung des Turmraums.

Bei einem Stand beim Gemeindefest am Sonntag, 5. Juni, möchte die Stiftung erneut auf das Projekt hinweisen. Die Gemeindemitglieder sind umgekehrt dazu aufgerufen, ihre Vorstellungen für den Turmraum einzubringen.

Die Stiftung: Unterstützung für Kinder, Musik und Kirche

Die Stiftung St. Marien Isernhagen hat sich drei Ziele auf die Fahnen geschrieben. Dazu gehört die Förderung der gemeindlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, beispielsweise mit einem Zuschuss für Kindertheater oder Märchenerzähler. Außerdem unterstützt die Stiftung die Kirchenmusik und damit das musikalische Angebot der Gemeinde. Das dritte Stiftungsziel ist der Erhalt der 
St.-Marien-Kirche. Die Stiftung, die seit 2008 besteht, verfügte im September 2015 über ein Kapital von 250.000 Euro. Durch Zinserträge aus einem dauerhaft angelegten Grundstock fließt Geld in die aktive Gemeindearbeit.

Von Stephan Hartung

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