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Rewe will mindestens 15 Jahre bleiben

Isernhagen Rewe will mindestens 15 Jahre bleiben

Gute Nachricht für die Einwohner in Isernhagen F.B.: Läuft alles wie geplant, will sich Rewe per Mietvertrag für die nächsten 15 Jahre an den Standort am Lohner Weg binden.

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Der Rewe-Markt soll sich vergrößern dürfen und um einen separaten Getränkemarkt erweitert werden.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen F.B.. Der Nahversorgungsstandort in Isernhagen F.B. ist seit Jahren das Dauerthema in den Ortsratssitzungen. „Rewe hat die feste Absicht zu bleiben. Da sind wir sehr froh drüber“, sagte Ortsbürgermeister Thomas Hahn am Dienstagabend, als sich Bürger nach dem Stand der Dinge erkundigten.

Wie fest die Absicht der Handelskette tatsächlich ist, machte am Mittwoch Projektmanager Andreas Gunkel vom Grundstückseigentümer, der VSP Development & und Consulting GmbH aus Hildesheim, deutlich: Sobald der noch zu bauende separate Getränkemarkt an Rewe übergeben werde, verlängere sich der Mietvertrag auf 15 Jahre, sagte er auf Anfrage.

Die für die Umnutzung des Geländes notwendige Bebauungsplanänderung befindet sich gerade in der öffentlichen Auslegung. Nach dem Satzungsbeschluss des Rates wird die Firma VSP den Bauantrag einreichen. Man sei guter Dinge, vielleicht noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen zu können, sagt Gunkel.

Rewe will sein Sortiment auf einer deutlich größeren Fläche im Bestandsgebäude präsentieren. Getränke sollen deshalb künftig wieder in einem rund 500 Quadratmeter großen separaten Markt verkauft werden. Dieser soll nördlich des Parkplatzes an eben jener Stelle errichtet werden, wo im Juni 2011 ein Großbrand das halbe Einkaufszentrum – inklusive Getränkemarkt – vernichtet hatte.

Bereits jetzt im Gange sind die Umbauarbeiten in der ehemaligen Pizzeria in einem Seitentrakt des Rewe-Gebäudes. Dort wird ein Planungsbüro für Einbauküchen einziehen, laut Gunkel ausgestattet mit einem Zehn-Jahres-Vertrag.

Weiterer Einzelhandel wird sich dann auf dem Grundstück zwar nicht mehr ansiedeln dürfen. Denkbar sind aber Dienstleister wie ein Frisör oder ein Sonnenstudio – oder aber auch Gastronomie: Gunkel zufolge gibt es erste Überlegungen für ein Restaurant samt attraktiver Außenbewirtschaftung. Der Interessent, mit dem man im Gespräch sei, habe ein „tolles, innovatives Konzept“ für eine modern präsentierte asiatische Küche. „Die Idee steckt aber noch in den Kinderschuhen“, will Gunkel die Erwartungen bremsen. Entstehen könnten das Restaurant oder auch Gebäude für andere Dienstleister nördlich angrenzend an den Getränkemarkt – dort, wo das von einem Unbekannten gelegte Feuer im Sommer 2011 unter anderem eine Aldi-Filiale und ein Sonnenstudio vernichtet hatte.

Von Frank Walter

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