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Strohballenlager in Isernhagen in Flammen

Selbe Stelle wie 2015 Strohballenlager in Isernhagen in Flammen

Rund 180 Strohballen sind am frühen Freitagmorgen zwischen der Altwarmbüchener Wietzeaue und der Kircher Bauerschaft ein Raub der Flammen geworden. An exakt der selben Stelle hatte ein Feuer im August 2015 sogar 260 Stroh- und Heuballen vernichtet und großen Schaden angerichtet.

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Impressionen vom Löscheinsatz vor Sonnenaufgang nördlich von Altwarmbüchen: 180 Strohballen stehen in Flammen, der Folientunnel  bleibt eines Schutzschirms aus Wasser diesmal verschont.

Quelle: Martin Lauber

Isernhagen. "Warum kriegt den Typ keiner?" Landwirt Torsten Kropp steht kurz vor Sonnenaufgang auf einem abgeernteten Maisfeld und muss zuschauen, wie Feuerwehrleute seinem lichterloh brennenden Strohlager mit Gebläsen noch Zunder geben, bevor es auseinander gezogen wird, um es dann kontrolliert abbrennen zu lassen.

Für solche Einsätze hat Isernhagens Feuerwehr einen langarmigen Ausleger konstruiert, der vor den Traktor gespannt wird. Seit zehn Jahren hat es zwei Dutzend vergleichbare, meist mutwillig gelegte Strohballen-Brände im Gemeindegebiet und auf Burgwedeler Nachbarflächen gegeben. Zuletzt waren Anfang April dieses Jahres nördlich von H.B. am hellichten Tag auf freiem Feld 100 Ballen abgefackelt worden.

Ein Autofahrer hatte am Freitag kurz vor sechs Uhr von der Kreisstraße 114 aus die Rauch- und Feuersäule entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Um 5.54 Uhr wurden die Feuerwehren Isernhagen K.B., F.B. und Neuwarmbüchen alarmiert.  Tanklöschfahrzeuge aus N.B. und H.B. sowie die Feuerwehr Altwarmbüchen wurden kurz später angefordert. Mit dem Gerätewagen Logistik wurde eine lange Schlauchleitung vom Alten Postweg und von der K 114 aus zur Einsatzstelle verlegt.

Mit einem Schirm aus Wasser sorgen die Einsatzkräfte zuerst dafür, dass der neue Folientunnel neben dem Strohlager nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. 2015 war sein Vorgänger und in ihm landwirtschaftliches Gerät verbrannt. "Letztes Jahr war es noch schlimmer", sagt Torsten Kropp. Die Polizei schätzte den Schaden damals auf 40.000 Euro. Gleichwohl: Rund 4000 Euro beträgt auch diesmal allein der Wert der vernichteten Ballen, die Kropp zum Teil verkaufen wollte, zum anderen für den eigenen Betrieb brauchte.

Bis zu 62 Einsatzkräfte aus allen Isernhagener Ortsfeuerwehren außer der Kirchhorster und Steller wickelten die Löscharbeiten unter dem Kommando von Marc Perl mit großer Routine ab. Die 180 Rundballen wurden mit zwei Traktoren auseinander gezogen und mit mehreren C-Rohren abgelöscht. Gegen 10.20 Uhr waren die letzten Glutnester gelöscht.

Vor Ort waren auch die Brandsachverständigen der Polizei, die wegen Brandstiftung ermittelt. Zur Brandursache gibt es noch keine offiziellen Aussagen.

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Fotostrecke Isernhagen: Strohballenlager in Isernhagen in Flammen

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