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Gemeinde lässt die Sonne aufgehen

Isernhagen Gemeinde lässt die Sonne aufgehen

Die Gemeinde Isernhagen lässt aktuell für knapp 1,4 Millionen Euro die Westfassade des Schulzentrums am Helleweg sanieren sowie die Bücherei und angrenzende Klassenräume auf den neuesten Stand der Technik bringen.

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Christina Bielefeld (von links), Joost Götze, Arpad Bogya und Tobias Hoyzer schauen Reiner Laske von der Firma Macke beim Installieren der Deckenstrahlheizung über die Schulter.

Quelle: Carina Bahl

Altwarmbüchen. Handwerker und Schüler teilen am Gymnasium in Altwarmbüchen momentan das selbe Schicksal: Arbeiten nach Stundenplan. Stecken die Schüler mitten in ihren ersten Klausuren unter Abitur-Bedingungen, so haben sich die Firmen an genaue Zeiten zu halten, wann sie zu Bohrer und Hammer greifen dürfen und wann nicht. „Die Absprache funktioniert wirklich fantastisch“, lobt Schulleiterin Christina Bielefeld.

Weil die Gemeinde zugegebenermaßen Schwierigkeiten bei der Suche nach Handwerksfirmen mit freien Kapazitäten hatte, mussten die Bauarbeiten jetzt mitten ins erste Schulhalbjahr verlegt werden. Für knapp 1,4 Millionen Euro wird aktuell nicht nur die alte Fassade im Westen des Gebäudes vollständig entfernt und mit einer modernen, wärmegedämmten Aluminiumkonstruktion versehen, sondern auch die Schulbibliothek auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

„Die Innovationen sind leider alle versteckt“, erklärt Joost Götze vom Amt für Gebäudewirtschaft und Liegenschaft der Gemeinde, warum Baustellen-Besucher momentan vor allem eines sehen: einen leeren Raum. Aber das genaue Hinschauen lohnt sich: Heizkörper? Gibt es nicht mehr. Stattdessen hat die Gemeinde eine Deckenstrahlheizung in der Bücherei installieren lassen – damit keine Tische vor den Fenstern die Wärme abhalten. „Das funktioniert wie die Sonne, die strahlt auch von oben“, erklärt Götze die Technik.

Die Heizung teilt sich derweil die neue Akustikdecke mit der modernen Beleuchtung, die sich abhängig vom Tageslicht automatisch dimmt. Und sollte die echte Sonne einmal übertreiben, dürfen sich die Schüler bald auch auf automatische Jalousien und eine Belüftungsanlage freuen. Anfang Dezember sollen die vielen Bücher, die aktuell noch im Gemeindearchiv lagern, wieder ins Gymnasium zurückkehren. Die Fassade soll spätestens im August 2017 neu erstrahlen.

Seit 2009 hat die Gemeinde bereits mehr als 1,9 Millionen Euro in die Modernisierung des Schulzentrums aus dem Jahr 1978 investiert. Theoretisch würden noch weitere drei Bauabschnitte folgen – diese werden jedoch erst terminiert, wenn der Plan für den notwendigen IGS-Neubau steht.

Von Carina Bahl

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