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"Wir wollen den Verein nicht sterben lassen"

Isernhagen "Wir wollen den Verein nicht sterben lassen"

Der Schützenverein Neuwarmbüchen hat vorgesorgt: Wenn das Vereinslokal Gasthaus Lange samt Schießstand abgerissen wird, soll das dennoch nicht das Aus für den Verein bedeuten.

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Der Schützenverein Neuwarmbüchen will auch weiterhin seine Könige küren.

Quelle: Frank Walter

Neuwarmbüchen. Noch ist der Zeitplan offen: "Im Juli oder August wissen wir mehr", sagt Schützenchef Hans-Jürgen Rennspieß. Mehr darüber, wann das Vereinslokal Gaststätte Lange am Heisterkamp abgerissen wird.

Das Grundstück hat Wirt Jürgen Lange, der in den Ruhestand gehen will, bereits an eine Baufirma verkauft. Diese will dort drei Einfamilienhäuser errichten. Der Zeitplan hängt davon ab, wann Lange die Baugenehmigung für sein künftiges Wohnhaus bekommt. Bislang wohnt die Familie über ihrer Gaststätte. Weihnachten wolle man bereits im neuen Haus feiern, so der Plan.

Die Neuwarmbüchener Schützen werden mit dem Abriss nicht nur ihren Schießstand verlieren, sondern auch den Treffpunkt für Versammlungen und gemütliche Runden. "Wir wollen den Verein aber nicht sterben lassen. Es gibt keinen Grund, auszutreten", sagt der gerade bei der Hauptversammlung im Amt bestätigte Vorsitzende.

Deshalb hat der Verein bereits seine Fühler ausgestreckt und bei Nachbarvereinen angefragt. Zum Schießen werde man nach Isernhagen F.B. oder nach Wettmar ausweichen, sobald der Schießstand in Neuwarmbüchen nicht mehr zur Verfügung stehe, sagt Rennspieß. Zum Schützennachmittag am Mittwoch werden sich die Mitglieder dann im Gasthaus Lahmann treffen.

Nähere Einzelheiten will der Verein bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung besprechen, sobald der Termin für den Abriss feststeht.

Von Frank Walter

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