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Reichen die Schulbusse nicht aus?

Isernhagen Reichen die Schulbusse nicht aus?

„Ärgerlich“ – so beschreibt eine Mutter aus Isernhagen K.B. die Situation. Schon mehrfach seit Schulbeginn musste sie ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, weil die Busse früh morgens zu voll waren und die Türen nicht mehr öffneten.

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Gibt es zu wenig Platz morgens in den Schulbussen in Isernhagen? Oft können Kinder nicht mehr einsteigen, weil die Busse überfüllt sind.

Quelle: Symbolbild/dpa

Isernhagen. Das Problem ist in Isernhagen altbekannt – bereits im vergangenen Jahr hatten Ortsrat und Eltern kritisiert, dass die Anzahl der Busse, die frühmorgens die Kinder zur ersten Schulstunde nach Altwarmbüchen fahren sollen, einfach nicht ausreichen. Regiobus reagierte: Statt der bis dato drei direkt hintereinander fahrenden Busse, wurden schließlich vier täglich auf die Reise geschickt. „Daran haben wir eigentlich auch nichts geändert“, betont Regiobus-Sprecher Tolga Otkun. Statt drei kleiner und einem mittleren Bus seien nun aktuell zwei kleine und ein sehr großer Gelenkbus im Einsatz. „Von der Kapazität her geht das fast eins zu eins auf. Es müsste also immer noch alles passen.“

Das tut es aber offensichtlich nicht. „Dreimal seit Schulbeginn habe ich schon meine Kinder und ihre Freunde mit dem Auto fahren müssen“, fasst eine Mutter aus Isernhagen K.B. ihren Ärger in Worte. Während der erste Bus noch Platz für gut fünf Kinder an der Heinrich-Könecke-Straße – der letzten Haltestelle vor Altwarmbüchen – gehabt habe, seien beide darauffolgenden Busse gleich an der Haltestelle vorbeigefahren. „Die waren schon überfüllt.“ Es könne ja kein Zustand sein, dass Eltern ihre Kinder dem Bus hinterfahren müssen – zumal auch nicht jede Mutter die Möglichkeit dazu habe. „Auch ich bin berufstätig“, betont die Iserhagenerin.

Die Beschwerden der Eltern sind über die Gemeinde bei Regiobus angelangt. „Wir werden das bereits am Montag prüfen“, verspricht Sprecher Otkun. Mitarbeiter von Regiobus seien dann an den Haltestellen positioniert, würden die Einstiegszahlen festhalten und sich auf Ursachenforschung begeben. „Vielleicht gibt es wirklich ein Kapazitätsproblem“, sagt Otkun. Vielleicht – und dieses Argument kam bereits im vergangenen Jahr auf – liege der Fehler aber auch bei den Schülern, die, um länger schlafen zu können, stets den letzten Bus nehmen wollten.

Generell lasse sich Regiobus zu Beginn eines Schuljahres die Schülerzahlen melden, um den Bedarf für den Fuhrpark zu klären. „Leider klappt das nicht überall einwandfrei, und dann fahren wir auch schon mal am Bedarf vorbei“, sagt Otkun. Ob fehlende Informationen der Grund für die stehengelassenen Schüler in Isernhagen sind, könne er nicht sagen. „Aber wir wissen jetzt um das Problem und kümmern uns um Abhilfe.“

Von Carina Bahl

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