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Schulen und Kitas tun etwas fürs Klima

Isernhagen Schulen und Kitas tun etwas fürs Klima

„Mitgedacht und mitgemacht“ heißt das Projekt der Klimaschutzagentur der Region und der Gemeinde Isernhagen, das noch bis Mai 2018 an den Schulen und Kindergärten ein Bewusstsein fürs Energiesparen schaffen soll.

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Rund 16 Watt Strom verbraucht die Lichterkette, wie Energieberaterin Christine Pfülb (links) und Neuwarmbüchens Schulleiterin Christa Winkelvoß feststellen. „LED wäre natürlich sparsamer“, sagt Pfülb.

Quelle: Frank Walter

Isernhagen. Ist das Licht im Klassenraum ausgeschaltet, wenn alle auf dem Pausenhof sind? Muss die Heizung laufen, obwohl gerade alle Fenster offen stehen? Und: Welche Geräte und Lampen in der Schule verbrauchen eigentlich den meisten Strom? Es sind einfache Fragen, aber mit den richtigen Antworten lernen schon die Jüngsten, wie sie Energie sparen können.

Aktuell läuft dank Fördergeld an fast allen Schulen im Gemeindegebiet ein Mammutprojekt zum Klimaschutz. Unter dem Titel „Mitgedacht und mitgemacht“ werden bis Mai 2018 diverse Projekte und Aktionen durchgeführt, ab 2016 auch in den Kindertagesstätten. Hausmeister werden fortgebildet, Schüler und Lehrer gehen mit einem Energieberater durch ihre Schule, die Klassen gründen ein Klima-Team, das künftig für die Umsetzung der Regeln zuständig ist. Die Lehrer bekommen Tipps und Seminare, wie sie das Thema Klimaschutz in den Unterricht einbinden können.

In Neuwarmbüchen stand am Montag der Rundgang mit der Energieberaterin Christine Pfülb auf dem Programm. Das Fazit fiel schon recht positiv aus. Die Lehrer hätten bereits einen guten Blick auf das Energiesparen, setzten beispielsweise auf Stoßlüften in den Pausen, sagte Pfülb. Jetzt sind Schüler und Lehrer gefragt, weitere Ansatzpunkte zu finden.

Nach einem Jahr Laufzeit gibt es Preise - verteilt nach Engagement und nicht nach der tatsächlich eingesparten Energie. Das wäre unfair, ist sich die Gemeinde sicher, da die Schulen ganz unterschiedliche Standards aufweisen. In einer denkmalgeschützten Schule wie Neuwarmbüchen ließe sich leichter Energie einsparen als beispielsweise in der top gedämmten Heinrich-Heller-Hauptschule.

Von Carina Bahl

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