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So bunt feiert sich die Kultur

Isernhagen F.B. So bunt feiert sich die Kultur

Die großen Massen an neugierigen Besuchern blieben am Sonnabend zwar aus - dafür überzeugte das Sommerfest des Isernhagenhofes als kulturelles Familienfest. Wohin das Auge blickte, bestaunten Erwachsene das Können ihres Nachwuchses.

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Entspannte Atmosphäre beim Sommerfest des Isernhagenhofs.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen. Auf der Stele, die die Gemeinde für 9000 Euro erst vor wenigen Monaten aufstellen ließ, ist es für alle Besucher lesbar: „Kulturzentrum Isernhagenhof“. Seit Kurzem gibt es jetzt auch eine tierische Begrüßung nur wenige Meter entfernt am Parkplatz - ein buntes Plastikpferd. „Das hatte einer von uns noch im Keller, und irgendwie passt es auch richtig gut hierher“, sagt Gisela Sunder vom Team der Kunstschule. Das stimmt: Denn das Pferd an sich ist nicht nur symptomatisch für die Gemeinde, sondern so bunt gestaltet auch mehr als passend für das, was der Isernhagenhof zu bieten hat.

Besucher des Sommerfestes konnten sich am Sonnabend davon ein Bild machen: Unter Sonnensegeln im Innenhof genossen die Besucher Kuchen vom KulturKaffee Rautenkranz, während die vielen Kinder sich nur wenige Meter weiter beim Programm der Kunstschule kreativ austobten. „Wir drippen nach Jackson Pollock“, erklärte Sunder, warum aus vielen kleinen Plastikbechern mit Löchern die buntesten Farben auf Papier tropften. „Der Maler hat auch immer auf den Pinsel verzichtet und die Farbe einfach auf die Bilder geschüttet. Ich habe lang überlegt, wie man das auch in der Frühförderung anbieten kann.“ Bei den Kindern kam die Antwort super an - auch wenn manch einer lieber auf die Becher verzichtete und gleich mit den Händen pantschte.

Im Foyer des Isernhagenhofs und in der Scheune selbst war Ausdauer gefragt - vor allem die der Handy-Akkus. Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Geschwister und Freunde feuerten die Ensembles der Musikschule an, die ihre Instrumente gekonnt für die Erinnerungsfotos in Szene setzten - und natürlich zu Gehör brachten. Musikschulleiter Andreas Fingberg-Strothmann führte freudestrahlend durch das Programm, das seine Zöglinge präsentierten - ob Mini-Strings, Jugendstreichorchester, Querflötenensemble, Jazz- oder Rockband.

Das Nebeneinander der vielen Kulturschaffenden auf dem Isernhagenhof ist zum Miteinander geworden. „Richtig schön hier in der Scheune“, sagte Herbert Ahlgrimm, der für den Auftritt seines Enkels nach F.B. gekommen war. „So ein Hof hat wirklich Potenzial für Vereine und ihre Veranstaltungen“. Richtig: Und das wird auch rege und rührig genutzt - wie jeder, der am Sonnabend nicht da war, auch im Internet nachvollziehen kann.

Von Carina Bahl

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