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Triathlon sorgt für Staus

Isernhagen Triathlon sorgt für Staus

Der Triathlon hat Isernhagen am Sonntag lahmgelegt – nicht zuletzt, weil auch die A 2 für die Bombenräumung gesperrt war und weitere Großveranstaltungen Autofahrer in die Gemeinde lockten. Bei einem Unfall wurde ein Triathlet verletzt.

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Für den Triathlon in Isernhagen musste unter anderem die Hannoversche Straße in Altwarmbüchen gesperrt werden – das führte zu Staus.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen. Mit 530 Teilnehmern hat der Triathlon des SC Altwarmbüchen noch einmal ordentlich an Größe und Bedeutung zugelegt. Längst hat sich das Sportevent einen Namen gemacht. Mit mehr als 100 Ordnern von seiten des Schwimmclubs, fast 20 Polizisten sowie Mitarbeitern des Ordnungsamtes war auch das Verkehrskonzept bei der vierten Auflage noch einmal perfektioniert worden – und dennoch hakte es an manchen Stellen.

„Die Rahmenbedingungen waren ungünstig“, beschreibt es Einsatzleiter Frank Bührmann vom Polizeikommissariat Großburgwedel. Viele Autofahrer seien der weiträumigen Umleitung von der A 2 nicht gefolgt, sondern fuhren nach eigenem Fahrplan oder nach der Ansage ihres Navis prompt in die Sperrungen für den Triathlon hinein. „So kam es natürlich zu längeren Staus als in den Vorjahren, zum Beispiel auf der Hannoverschen Straße in Altwarmbüchen.“ Auch manch Einheimischer zeigte sich trotz umfangreicher Information vorab überrascht von der Verkehrsregelung in den Altdörfern. Viele Autofahrer mussten wenden – nicht nur A2-Irrläufer, sondern auch Besucher des Großflohmarktes in Großburgwedel, die am Ortseingang von H.B. gestoppt wurden. Auch die Parkplatzsuche für Besucher der Lions-Landpartie mitten in K.B. gestaltete sich schwierig. Dennoch zieht Bührmann eine positive Bilanz: „Die Zusammenarbeit hat gut funktioniert. Es ist alles gut gelaufen.“

Um Unfälle mit Passanten zu vermeiden, hatten die Organisatoren an der Kircher Straße in Altwarmbüchen die Fußgängerampeln abgehängt – „sonst meinen manche, sie müssten nicht auf die Ordner hören, sondern dürften bei Grün einfach loslaufen“, erklärt der Einsatzleiter.

Unfälle mit Unbeteiligten gab es nicht – dafür aber zwischen Triathleten und Helfern. Auf der K 114 waren zwei Radfahrer gestürzt. Ordner auf einem Motorrad eilten zur Hilfe – was ein weiterer Sportler zu spät bemerkte: Gegen 11.40 Uhr kollidierte der Radfahrer mit dem abgestellten Motorrad in Höhe des Basselthofes. Mit Verdacht auf ein gebrochenes Handgelenk und Schnittverletzungen wurde der Triathlet in die Medizinische Hochschule gebracht. Für die zuvor gestürzten Sportler konnte der Wettkampf jedoch trotz Schürfwunden weitergehen.

Den Volkstriathlon gewannen schließlich Katharina Hinz (1:12,11 Stunden) als beste Frau und Scott Anderson (1:00,56 Stunden) als bester Mann. Auf der olympischen Distanz – doppelte Länge – dominierte Sven Kiene (1:56,49 Stunden).

Von Carina Bahl

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