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Bahnhof H.B. soll barrierefrei werden

Isernhagen Bahnhof H.B. soll barrierefrei werden

Der Verkehrsausschuss der Region soll am Donnerstag, 24. November, den Startschuss für die Planungen rund um den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Isernhagen H.B. geben.

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Der Aufstieg zum Bahnsteig ist in Isernhagen H.B. momentan mehr als beschwerlich. Das soll sich mit dem barrierefreien Umbau bis 2020 ändern.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen H.B.. Das Land plant, die Bahngleise in Isernhagen auf 220 Meter zu verlängern, sodass künftig auch Sieben-Wagen-Züge dort halten können – das hätte den Vorteil, dass die Zugverbindung nach Hamburg künftig ohne Umstieg in Uelzen möglich wäre. Gleichzeitig wird seit Jahren der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs gefordert. Da dieser in der Prioritätenliste des Landes aber sehr viel weiter unten steht und aus Kostengründen nicht gemeinsam mit der Bahnsteigverlängerung realisiert werden kann, möchte die Region zumindest die Planung dafür zeitgleich einleiten und 80 000 Euro im Haushalt bereitstellen, um ein Gesamtkonzept auf den Weg zu bringen. Dafür soll der Verkehrsausschuss am Donnerstag, 24. November, grünes Licht geben.

Der Bahnhof wurde 1972 gebaut. Bisher erfüllt er in keinster Weise den Anspruch auf Barrierefreiheit, wie eine Situationsbeschreibung, die den Politikern vorliegt, deutlich macht. Die Region schätzt die Zahl der täglich Reisenden auf 750 – Tendenz steigend.

Geplant werden sollen jetzt behindertengerechte Rampen zu den Gleisen, eine neue Beleuchtung, eine neue Lautsprecheranlage, neue Wartehäuschen und Sitzbänke sowie Hilfen für Sehbehinderte, die eine Orientierung auf den Bahnsteigen erleichtern. Einen weiteren Handlungsbedarf sieht man beim Vorplatz des Bahnhofs: Dieser soll umgestaltet werden und künftig weitere und vor allem für Behinderte ausgeschilderte Parkplätze erhalten, einen Bike-and-ride-Bereich vorhalten und mit einer besser taktierten Busanbindung versehen werden.

Insgesamt rechnen Region und Land mit Investitionskosten von mehr als 2 Millionen Euro. Während mit einer Gleisverlängerung bereits bis 2019 zu rechnen ist, hat die Region als „gewünschtes Datum der Inbetriebnahme“ für den Rest das Jahr 2020 als Marschroute vorgegeben. Sollten die Politiker zustimmen, werde ein Förderantrag bei der Landesnahverkehrsgesellschaft gestellt. Diese könnte bis zu 75 Prozent der Baukosten übernehmen.

Von Carina Bahl

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