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Weihnachtsmarkt ist Publikumsmagnet

Isernhagen K.B. Weihnachtsmarkt ist Publikumsmagnet

Der Weihnachtsmarkt an der St.-Marien-Kirche hat sich am Wochenende einmal mehr als Publikumsmagnet bewährt. An allen drei Tagen schoben sich spätestens ab Anbruch der Dunkelheit die Besucher in Massen zwischen den 20 Buden.

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Ein Magnet für die Kleinen ist das 109 Jahre alte Karussell.

Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Isernhagen. Ein großer Pulk bildet sich stets am Karussell. Mitten auf dem Platz stehen die Eltern und schauen ihren Kindern zu, die vergnügt ihre Runden drehen - so auch Katharina Woide. Für die junge Mutter aus N.B. und ihre Tochter Clara ist der Weihnachtsmarkt in K.B. ein Muss. „Der Besuch ist ein altes Ritual“, sagt die 32-Jährige. Bereits mit ihren Eltern kam sie immer hier her. Mit ihrer Tochter nascht sie Pommes Frites statt Schmalzkuchen, weil die beiden besser schmeckt.

Anschließend schauen sie beim Weihnachtsmann vorbei. Doch der Mann im roten Rock und dem langen weißen Bart flößt der Zweijährigen Respekt ein. Lieber schaut sie aus sicherer Distanz zu, wie andere Kinder dem Bärtigen ihre Wünsche ins Ohr flüstern.

Marlene wünscht sich - ganz leise - ein Waveboard unter den Tannenbaum. Prompt fragt der Weihnachtsmann mit seinem tragbaren Telefon in einer Werkstatt nach, ob es bis zum Heiligen Abend geliefert werden könne. „Das klappt“, sagte ihr der Mann mit der roten Bommelmütze, und die Achtjährige strahlt.

Zum ersten Mal haben die Organisatoren dem Weihnachtsmann eine eigene Bude aufgestellt, damit sich Kinder vertrauensvoll an ihn wenden können.

Vis-à-vis verkauft Ortsbrandmeister Dieter Wolf im Feuerwehrhaus Bratwurst. Seit 39 Jahren grillt er mit etlichen Kameraden den beliebtesten Fastfood des Marktes. „Die Wurst lassen wir eigens für unseren Weihnachtsmarkt in der Mellendorfer Fleischerei Hoppe fertigen“, erklärt der Feuerwehrchef. Die genauen Ingredienzien kenne er nicht, aber: „Sie schmeckt im Vergleich mit anderen würziger“, so Wolf.

Gleich nebenan gibt es Glühwein, aber nicht mehr vom DRK wie die 37 Jahre zuvor. „Im letzten Jahr mussten wir einen Schlussstrich ziehen, weil sich der enorme Aufwand nicht mehr lohnte“, sagt DRK-Chefin Ortrud Schneider. Das Heißgetränk sei immer weniger getrunken worden. Aber: Am Kuchenbüfett ist das Rote Kreuz wie eh und je nicht zu toppen. „Allein 30 verschiedene Sorten gab es am Sonnabend“, verrät Schneider.

Katerina Jarolim-Vormeier

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