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Werkzeug-Diebe kehren zurück

Isernhagen Werkzeug-Diebe kehren zurück

Die Fälle von Diebstählen aus Werkstattwagen und Baustellen-Containern häufen sich. Zuletzt verschwand bei einer Serie in Kirchhorst Werkzeug für mehr als 10.000 Euro. Die Polizei ist alarmiert.

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Immer wieder beschäftigen Werkzeug-Diebstähle in Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark die Polizei.

Quelle: Symbolbild

Seit Monaten hält die Serie von Werkzeug-Diebstählen im Bereich des Polizeikommissariats Großburgwedel an, betroffen ist aber auch die Wedemark. Ob in Kirchhorst, Altwarmbüchen, Kleinburgwedel, Wettmar, Elze oder Gailhof: Meist kommen die Täter nachts, oft an Wochenenden, und brechen die Türen von Lieferwagen oder Containern auf Baustellen auf. Abgesehen haben es die Unbekannten besonders auf Elektrowerkzeuge – mit den Bohrmaschinen, Akkuschraubern, Winkelschleifern, Kettensägen, Stromaggregaten und Spezialwerkzeugen ließe sich problemlos ein Handwerksbetrieb ausstatten.

Allein bei den jüngsten Fällen verschwand im Gewerbegebiet in Kirchhorst Werkzeug für mehr als 10.000 Euro. In der Nacht zu Freitag durchtrennten die Diebe an der Sattlerstraße den Zaun zum Grundstück eines Baumaschinen-Verleihs und stahlen unter anderem Absauganlagen, Gartenfräsen, Rüttelplatten, Betonsägen, Erdbohrer, einen Handbetonschleifer und einen Elektrokompressor. Für den Abtransport der Beute im Wert von knapp 8000 Euro müssen sie einen Last- oder Lieferwagen genutzt haben.

In der selben Nacht wurden zwei Baucontainer an der nahen Imkerstraße aufgebrochen. Die Täter schleppten je zwei Kreissägen, Flex und Kabeltrommeln im Wert von 1300 Euro davon. Doch damit nicht genug: Zwischen Sonnabendmittag und Montagmorgen kehrten die Diebe zurück, hebelten erneut Baucontainer auf und stahlen weitere Werkzeuge.

Ob alle Taten auf das Konto derselben Tätergruppe gehen, steht für die Polizei nicht fest. Auf jeden Fall lege man wegen der Häufung einen besonderen Fokus auf derartige Taten, versuche, Schwerpunkte zu erkennen und setze mehr Personal ein, so ein Sprecher. Wer Verdächtiges beobachte, sollte dies sofort melden. Hauptstraßen oder Orte, wo durch nahe Wohnhäuser auch des Nachts soziale Kontrolle gegeben sei, seien als Abstellorte für Werkstattwagen sicherlich geeigneter als Gewerbegebiete. Das allein reiche aber nicht: Jeder Einzelne sei in der Verantwortung, sein Eigentum adäquat zu sichern, und sei es durch Alarmanlagen.

Von Frank Walter

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