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Grüne kritisieren Tenor der Zentrumsplanung

Isernhagen Grüne kritisieren Tenor der Zentrumsplanung

Die Rahmenplanung für die Sanierung des Zentrums Isernhagen sorgt für viel Kritik bei den Grünen – die Sperrung der Bothfelder Straße wie an Markttagen bleibt dabei das Streitthema Nummer eins. Der Bauausschuss stimmte am Dienstagabend dennoch für den Plan.

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Die Debatte um die mögliche Sperrung der Bothfelder Straße wie an Markttagen bleibt kontrovers.

Quelle: Archiv

Isernhagen. Mit dem Beschluss über den Rahmenplan, den der Rat in seiner öffentlichen Sitzung am  Donnerstagabend ab 18.30 Uhr im Schulzentrum fällen soll, ist der Startschuss gegeben: Dann kann die Gemeinde mit dem Sanierungsträger in die Fachplanungen einsteigen – und Details von der Pflasterung des Marktplatzes bis zur Begrünung klären. An diesem Punkt werden dann auch die Bürger wieder beteiligt.

Der Rahmenplan selbst, so wird die Verwaltung nicht müde zu betonen, sei nichts mehr als eine grobe Aufzählung dessen, was überhaupt im Zentrum angedacht ist. Welche Bereiche sollen verändert werden? Welche Reihenfolge wäre denkbar? Wie viel wird das alles ungefähr kosten? Darauf finden sich Antworten in dem fast 100 Seiten starken Mammutwerk.

Wenn es nach der Lesart von Fabian Peters (Grüne) geht, findet sich darin aber auch eine Annahme als Planungsgrundlage, die die Verwaltung keinesfalls hätte treffen dürfen: das Offenhalten der Bothfelder Straße für den Autoverkehr. Denn: Im Oktober 2014 hatte der Rat beschlossen, die Zentrumsdurchfahrt nur noch Bussen zu erlauben. Massive Kritik vonseiten der Gewerbetreibenden und ein gemeinsames Treffen mit Politik und Verwaltung ließ schließlich das Signal laut werden, man wolle diesen Beschluss revidieren. „Das hat der Rat bis heute aber nicht getan“, betonte Peters und ärgerte sich darüber, dass dem Rahmenplan aber eben diese Intention durchweg anzulesen sei. „Es finden sich darin nicht einmal Alternativvorschläge, sollte die Straße doch geschlossen werden“, argumentierte Peters.

Bauamtsleiterin Heike Uphoff akzeptierte diese Kritik nicht: „Wir sind weit weg von einem Entwurf, es ist noch alles möglich.“ Auch für die anderen Mitglieder des Bauausschusses war Peters Kritik kein Grund, ihre Zustimmung zum Rahmenplan zu versagen. „Das mit dem Zentrum ist doch inzwischen eine Neverending Story“, betonte Heinrich Bätke (CDU). „Es muss dort doch endlich einmal weitergehen.“ Ob, das wird am Donnerstag der Rat entscheiden.

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Von Carina Bahl

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