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Wietzeaue: Es werde Licht

Altwarmbüchen Wietzeaue: Es werde Licht

Mitte Dezember will die Gemeinde die ersten Straßenlaternen im Neubaugebiet Wietzeaue aufstellen. Für die Bewohner soll es dann der Vergangenheit angehören, dass sie sich im Schein von Taschenlampen ihre Wege suchen müssen.

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Im Neubaugebiet Wietzeaue gibt es immer noch keine Laternen. Bärbel und Dieter Franz behelfen sich nach Einbruch der Dunkelheit mit Taschenlampen.

Quelle: Gerko Naumann

Isernhagen. Die Masten werden nächste Woche geliefert, die Aufsätze in der Woche danach, und die Aufstellung der Laternen soll in der 51. Kalenderwoche beginnen - diesen Zeitplan hat die Verwaltung am Donnerstag im Ortsrat präsentiert. „Das ist mal eine Nachricht!“, sagte Wietzeaue-Bewohnerin Bärbel Franz erfreut, als sie am Freitag davon erfuhr. Und: „Was lange währt, wird endlich gut. Dann können wir Silvester ja doch unter der Laterne feiern.“

Ohne ihre Taschenlampen wären Bärbel und Dieter Franz und all die anderen Bewohner des Neubaugebiets beim abendlichen Heimweg in den vergangenen Monaten aufgeschmissen gewesen. Langsam und vorsichtig mussten sie sich in der stockdunklen Wietzeaue Meter für Meter vorantasten. Auf dem Weg zwischen der Stadtbahn-Endhaltestelle und dem eigenen Zuhause mussten sie Hindernisse wie Stufen, Pfützen und aus dem Boden ragende Kanalrohre passieren. Für viele kam das mulmige Gefühl hinzu, wem man da in der Dunkelheit begegnen könnte.

Schon im Februar hatte sich der Ortsrat Altwarmbüchen dafür eingesetzt, dass die Laternen in der Wietzeaue möglichst schnell aufgebaut werden. Die Gemeindeverwaltung hatte dies auch zugesichert - sobald die Lampen denn geliefert worden seien.

Frank Walter und Gerko Naumann

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