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Wo geht es hin mit dem Zehntfest?

Kirchhorst Wo geht es hin mit dem Zehntfest?

Tausende begeisterter Besucher hatte die zehnte Auflage des Zehntfestes Mitte Juni nach Kirchhorst gelockt. Doch Größe kann irgendwann auch zur Last werden – das wurde beim Dankeschön-Abend für die mehr als 230 Helfer am Freitagabend klar.

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Die Zehnfest-Helfer feiern sich beim Dankeschön-Fest.

Quelle: privat

Kirchhorst. Ein dickes Plus in der Kasse hatte sich dank des ehrenamtlichen Engagements beim Zehntfest angehäuft. Insgesamt 3500 Euro will das Organisationsteam um Gesamtkoordinator Andreas Glombik an den JuKi-Förderverein der St.-Nikolai-Gemeinde (JuKi), das Helfernetzwerk, den SSV Kirchhorst sowie die Jugendfeuerwehren Kirchhorst und Altwarmbüchen ausschütten – an letztere als Dank für die Hilfe bei der Absicherung des Festumzuges durch die Ortsfeuerwehr Altwarmbüchen.

Weitere jeweils 500 Euro wollen die Zehntfest-Macher den Nachwuchsbands Unchained, Dead Folks und Jenny an the Gents für Workshops oder Studioaufnahmen zukommen lassen. Alle drei Bands hatten beim Zehntfest die Gäste begeistert „und auch uns wirklich Spaß gemacht“, wie Kai Apel vom Organisationsteam sagte.

Verabschiedet aus dem Organisationsteam hat sich am Freitagabend Stefan Rauhaus. Nach zehn Jahren Mitarbeit beim Zehntfest möchte er anderen Platz machen und gern auch mal selbst feiern – womit er nicht allein dasteht: Man habe ein bisschen Sorge vor dem „Thönse-Effekt“, wie es Apel ausdrückte.

Die Organisatoren des legendären Rasenmähertrecker-Rennens hatten vor einigen Jahren die Reißleine gezogen, das Rennen 2013 war das letzte gewesen. Die idealistische Unternehmung war immer mehr auf eine professionelle Schiene abgedriftet, die Marathonveranstaltung mit jeweils 20 000 Besuchern war zu groß geworden ist, als dass engagierte Laien es auf Dauer wuppen konnten. Hinzu kamen in Thönse das finanzielle Risiko und die Sorge vor einem folgenschweren Unfall.

Unfälle befürchten die Kirchhorster zwar nicht, aber unsere „Helfer haben wirklich am Anschlag gearbeitet“, so Apel. Deshalb stelle sich jetzt die Frage, wie es weitergehen solle – beispielsweise, ob man nicht besser Teilbereiche an gewerbliche Anbieter vergeben sollte, um die Helfer zu entlasten. „Wahrscheinlich werden wir uns mal ein Wochenende einschließen, um über so etwas zu diskutieren“, kündigt der Zehnfest-Sprecher an.

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