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Porschefahrer zu schnell und ohne Führerschein

Strafbefehl und Bußgeld Porschefahrer zu schnell und ohne Führerschein

Viel zu schnell und ohne Führerschein durch die Stadt: Das hatte für einen Porsche-Fahrer aus Isernhagen nicht nur ein deftiges Bußgeld zur Folge, jetzt folgte auch noch ein Strafbefehl des Amtsgerichts Burgwedel.

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3000 Euro Strafe und ein Jahr Führerscheinsperre: Das kommt jetzt auf einen 26-jährigen Isernhagener zu.

Quelle: Symbolbild

Isernhagen/Burgwedel. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit war der 26-Jährige im März in Hannover der Polizei ins Netz gegangen. Nach Abzug der Toleranz blieben 102 Kilometer pro Stunde, gefahren statt erlaubter Tempo 50. Die Quittung der Verkehrsbehörde: 660 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot.

Doch im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Mann nicht nur viel zu schnell unterwegs war – er hätte zu diesem Zeitpunkt gar nicht Auto fahren dürfen. Tatsächlich hatte sich der junge Sportwagen-Fan bereits Monate zuvor nicht an die Regeln der Straßenverkehrsordnung gehalten und dafür ein Fahrverbot kassiert. Und weil auch das nicht sein erstes Fehlverhalten war, hatte die Bußgeldstelle ihm nicht die gängige Vier-Monats-Frist eingeräumt, wie dies bei „Ersttätern“ der Fall ist. Innerhalb dieses Zeitrahmens kann man sich üblicherweise aussuchen, wann genau man seinen Führerschein abgibt, um das Fahrverbot abzugelten.

Zwar hatte der Isernhagener gegen den 2015 verhängten Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt, diesen aber Mitte Dezember zurückgezogen. In diesem Augenblick erhielt das Fahrverbot Rechtskraft, er hätte sich also nicht mehr hinters Lenkrad setzen dürfen. Dabei spielte es keine Rolle, dass er seinen Führerschein erst mehr als fünf Monate später, nämlich Ende Mai, tatsächlich abgegeben hatte.

Ein Urteil wegen Fahrens ohne Führerschein fällte das Amtsgericht Burgwedel am Donnerstag dennoch nicht – der Angeklagte fehlte unentschuldigt. Der deshalb ausgestellte Strafbefehl fiel aber deutlich aus: Erlangt dieser Rechtskraft, muss der Mann eine Geldstrafe von 3000 Euro zahlen und darf frühestens in einem Jahr wieder eine Fahrerlaubnis beantragen.

Von Frank Walter

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