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A2-Center kurz vor Vollendung

Zweiter Bauabschnitt ist fertig A2-Center kurz vor Vollendung

Zwei Jahre und 130 Millionen Euro hat es gebraucht, um das Siebziger-Jahre-Einkaufszentrum an der Opelstraße in Altwarmbüchen in das 24.000 Quadratmeter fassende A2-Center zu verwandeln. Der zweite Bauabschnitt ist fertig - dieser Tage öffnen die letzten der insgesamt 40 Geschäfte ihre Türen.

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Nun ist auch der zweite Bauabschnitt in eine goldene Fassade gehüllt: Bis auf vier Geschäfte haben alle 40 Läden ihre Räume bereits bezogen.

Quelle: Carina Bahl

Isernhagen. Mit einer offiziellen Eröffnungsfeier inklusive verkaufsoffenem Sonntag soll vom 25. bis 28. September das Ende der Bauarbeiten zelebriert werden. Von fertig kann aber auch dann keine Rede sein: Gegenüber lässt Investor Kurt Krieger noch ein Möbelhaus Höffner mit 40.000 Quadratmetern Verkaufsfläche errichten.

Die Dekobrunnen sprudeln, Zierbäume stehen Spalier, immer mehr der 1500 Parkplätze werden gebraucht – und seit Donnerstag hat auch der zweitgrößte Laden im A2-Center, eine C&A-Filiale, seine Türen geöffnet. Die riesige Einkaufsmeile hat ihr Baustellenimage längst verloren. „Jetzt müssen wir den Isernhagenern nur noch zeigen, dass sie alles vor Ort bekommen“, sagte die stellvertretende Gemeindebürgermeisterin Sabine Müller bei der Eröffnungsfeier des Modemarktes.

2500 Euro hat C&A der Gemeinde für das geplante Familienzentrum im Neubaugebiet Wietzeaue als Begrüßungsgeschenk gespendet: „Damit unterstützen Sie Jung und Alt“, betonte Müller – schließlich soll das Familienzentrum seinem Namen getreu später nicht nur Kindergarten und Krippe beherbergen, sondern auch Freizeit- und Beratungsangebote für die ganze Familie bieten. Der Rohbau steht bereits. Im nächsten Jahr sollen die Angebote starten: „Wir werden mit den Betreibern dann ein genaues Konzept erarbeiten“, erklärte Müller. Für die 40 Geschäfte im A2-Center gilt es nun, kräftig Werbung für sich zu machen. „Real hatte ja große Umsatzeinbußen während der Bauphase“, sagte Altwarmbüchens Ortsbürgermeisterin Marlis Helfers.

Dass der große Supermarkt genügend Kunden auch in die umliegenden Geschäfte im Center ziehen werde, da hatte C&A-Manager Mark Kenter gestern noch so seine Zweifel: „Unsere Erfahrung zeigt, dass es mehrere Jahre braucht, bis die Kunden nicht nur gezielt in den Supermarkt laufen und dann direkt wieder raus.“ Das richtige „Centern“, sprich den Wocheneinkauf mit dem Bummeln zu verbinden, müsse den Kunden erst angewöhnt werden. Helfers und Müller konnten da beruhigen – die Isernhagener seien geübt: „Das Einkaufszentrum bestand auch vor dem Umbau nicht nur aus einem Supermarkt, sondern auch aus kleinen Geschäften“, sagte Müller. Mit dem Schulzentrum in der Nähe seien auch viele junge Besucher zu erwarten.

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Mehr Auswahl für die Kunden, aber auch mehr Wettbewerb für die vorhandenen Häuser: Möbelgigant Höffner hat in der Region viel vor. In Altwarmbüchen soll es in November losgehen – am Donnerstag erhielten 120 neue Mitarbeiter ihre Verträge, weitere Stellen sind noch frei. Insgesamt investiert Höffner rund 150 Millionen Euro.

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Von Redakteur Sarah Dettmer

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