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100.000 Tonnen Beton verschwinden aus Laatzen

Laatzen-Mitte 100.000 Tonnen Beton verschwinden aus Laatzen

Im Minutentakt rollen schwere Lastwagen seit Woche zum und vom früheren Gelände der deutschen Rentenversicherung. In langen Reihen warten sie zwischen riesigen Bergen darauf, dass der zerkleinerte Beton aufgeladen und sie ihn abfahren können. Es sind die Reste des ehemaligen DRV-Verwaltungsgebäudes.

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Rund 100.000 Tonnen Beton sind beim Abbruch des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Deutschen Rentenversicherung (DRV) angefallen. Etwa die Hälfte des zerkleinerten Materials ist bereits abtransportiert - es wird unter anderem für den Straßenbau weiterverwendet. Täglich verlassen bis zu 150 Lastwagenladungen das Gelände an der Langen Weihe in Laatzen-Mitte.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Kaum rollt ein mit Brocken gefülltes Gespann von der Baustelle, macht sich schon das nächste für den Abtransport bereit. Insgesamt fahren so pro Tag 100 bis 150 Lastwagen über die Erich-Panitz-Straße, sagt Martin Beese von der für den Abbruch des Gebäudes zuständigen Baufirma Hagedorn.

Von der Hauptstraße ist kaum sichtbar, was sich hinter den riesigen Hügeln abspielt, die Tag für Tag kleiner werden. "Täglich verschwinden zwischen 2000 und 3000 Tonnen vom Gelände", berichtet Beese. "Von der Straße aus täuscht es immer ein bisschen. Man kann nicht nicht so gut erkennen, wie die Arbeiten vorangehen." Auf rund 100.000 Tonnen schätzt er die ursprüngliche Gesamtenge an Beton des Gebäudes und etwa die Hälfte ist schon abtransportiert.

Mithilfe einer sogenannten Prallmühle - des ist eine große Maschine, die den den Beton in kleine Stücke aufbricht - wird das Material direkt auf dem Gelände und große und feinere Stücke zerkleinert. Dieses Material wird als Baustoff weiterverwertet, insbesondere für den Straßen- aber auch für den Hausbau. "Das Material ist mit Kies und Schotter gleichzusetzen", sagt Beese.

Er gehe davon aus, dass die noch verbliebenen Betonberge in den nächsten 14 Tagen aus dem Laatzener Stadtbild verschwunden ist - und damit die letzten noch sichtbaren Reste des ehemaligen DRV-Verwaltungsgebäudes.

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Von Daniel Junker

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