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So schick sind die Autos beim Oldtimer-Treffen in Rethen

Laatzen So schick sind die Autos beim Oldtimer-Treffen in Rethen

Oldtimer, wohin das Auge blickt: Rund 1000 Liebhaber historischer Fahrzeuge – Jung und Alt, Individualisten und Gruppen, Ästheten und Technik-Freaks – haben sich am Dienstag mit ihren Oldtimern zur 11. „Chrom-Party“ auf dem Gelände des ADAC-Verkehrssicherheitszentrums in Rethen getroffen.

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Oldtimer-Treffen in Rethen.

Quelle: Frank Wilde

Laatzen. Vom Hanomag-Kommißbrot, über den Porsche 356, bis hin zum Trabbi und von der AC Cobra und US-Straßenkreuzern bis hin zu Wohnwagen und Motorrädern stellten sie ihre zumeist verchromten Schätze ebenso zur Schau, wie sie mit anderen Oldtimerfans über ihre Leidenschaft fachsimpelten. Moderiert von Otto Meier-Spelbrink erwartete die Gäste bei freiem Eintritt zudem ein buntes Programm: vom kostenlosen Fahrzeugcheck über Auszüge aus dem Fahrsicherheitstraining bis hin zur Livemusik, mit „Buddy and the Cruisers“, zu der auch getanzt wurde.

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Rund 1000 Liebhaber historischer Fahrzeuge – Jung und Alt, Individualisten und Gruppen, Ästheten und Technik-Freaks – haben sich mit ihren Oldtimern zur 11. „Chrom-Party" getroffen. 

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„Wir wachsen von Jahr zu Jahr – und es wird immer voller bei uns“, freute sich ADAC-Organisator Christian Persson. Bereits am Mittag zählte er höhere Aussteller- und Besucherzahlen als im Vorjahr. Während im Gebäude des Automobilclubs Eckhart Bartels für den DEUVET – den Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge - das wohl erste Buch zur Geschichte der Oldtimer-Szene vorstellte, gab es auf dem Gelände selbst einen der wohl ältesten Klassiker zum Sehen und Anfassen: Der Hannoveraner Jürgen Schott und seine Frau Ingrid waren mit ihrem 1909/10 in den USA gebauten Hupmobil gekommen und stellten dieses den Technikinteressierten vor: vier Zylinder, 2,8 Liter Hubraum, 20 PS, nur zwei kleine Trommelbremsen hinten, zwei Vorwärtsgänge – und bei schönem Wetter immer noch mal mit maximal zulässigen 80 Kilometern pro Stunde auf Hannovers Straßen unterwegs. „Der ist zuverlässig. Aber wie heißt es: eine Stunde Schrauben, eine Stunde Fahren“, schmunzelte der Kirchröder.

Zufrieden zeigten sich auch die zum zweiten Mal aus Wennigsen angereisten Thomas und Simone Kaiser. Mit Interessierten klönten sie über ihren Spitfire 1500. So auch mit den Laatzenern Andrea und Bernd Schulte, die ihren Alfa Romeo Spider nur wenige Autos weiter abgestellt hatten. „Das ist sehr gut organisiert. Und es sind jedes Jahr schöne Fahrzeuge hier“, sagte Schulte lobend. Sie ist bereits das vierte Mal mit ihrem Mann dabei.

Damit trafen sie auch den Nerv all der Besucher, die „nur“ mit einem aktuellen Fahruntersatz zur Chromparty angereist waren. „ Das sind noch Autos mit Charakter, mit individuellem Design – und nicht so, wie aus dem Windkanal“, so der Rethener Achim Ernst, der mit seiner Frau Bärbel gekommen war. „Nicht zum letzten Mal…“

Von Torsten Lippelt

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