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150 Bürger unterschreiben für einen Gehweg

Laatzen 150 Bürger unterschreiben für einen Gehweg

Die Anwohner an der Rampe zur Eisenbahnbrücke am Steinfeld sind verärgert. Absperrgitter hindern sie daran den Fußgängerüberweg zu nutzen. Dieser ist marode und die Stadt hat eine Sanierung bisher aus Kostengründen abgelehnt. Nun hat Manfred Langner eine Unterschriftenaktion gestartet.

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Viktor Sukkau (großes Bild, von links), Helene und Manfred Langner wollen sich mit der Sperrung des Fußwegs zur Brücke nicht abfinden. Langner hat jetzt 150 Unterschriften gesammelt. 

Quelle: Köhler

Rethen. Im Wohngebiet an der Friedrich-Ebert-Straße in Rethen hat sich eine kleine Bürgeriniative gebildet. Initiator Manfred Langner, der an der Straße wohnt, setzt sich mit einer Unterschriftenkampagne dafür ein, dass die Zugänge zur Fußgängerbrücke, die von dem Wohngebiet über die Bahnschienen hinweg zur Hildesheimer Straße führt, erneuert werden. Die Stadt scheut die Investition bislang - aus Kostengründen.

Die Brücke ist für die Anwohner auch wegen der Anbindung zur Stadtbahnhaltestelle Steinfeld wichtig. Für Langner persönlich geht es noch um etwas mehr: „Ich muss da mehrmals am Tag auf dem Weg zu meinem Garten entlang“, sagt der 78-Jährige. Als die Stadt im Frühjahr 2014 eine der beiden Rampen, die zur Brücke hinaufführen, wegen Stolperfallen sperrte und dies dann zur Dauerlösung wurde, sei das bei vielen im Wohngebiet auf Unverständnis gestoßen. Langner hat beobachtet, dass auch der Weg auf der zweiten Rampe, die sich knapp 70 Meter südlich befindet, durch Baumwurzeln hochgedrückt wird.

Vor knapp drei Wochen entschied er sich dann, aktiv zu werden. „Es muss ja mal was passieren“, sagt der Rethener. Auf Schildern wirbt er um Unterschriften, 150 hat er schon gesammelt. Seine Forderung: Die Stadt müsse nicht nur die gesperrte Rampe sanieren, sondern auch die Bäume an der verbliebenen Rampe wegnehmen, um weiteren Schäden vorzubeugen. Er verweist auf die jüngsten Bauarbeiten in dem Bereich, bei denen ein Gehweg für viel Geld abgeflacht wurde - 5000 Euro habe dies seines Wissens gekostet. „Das Geld hätte man für die Sanierung der Rampe ausgeben können“, findet Langner. Die Unterschriften will er am Montag abgeben - bei einem bereits verabredeten Termin mit Bürgermeister Jürgen Köhne.

Im Rathaus hieß es am Donnerstag, dass eine Sanierung der gesperrten Rampe aus Kostengründen nicht geplant sei. „Die südliche Rampe bleibt auf jeden Fall erhalten und wurde jüngst begutachtet“, sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. „Zurzeit wird geplant, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, damit diese Rampe dauerhaft genutzt werden kann“, ergänzt er.

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