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18-jähriger Rethener wird ausgezeichnet

Rethen 18-jähriger Rethener wird ausgezeichnet

Der 18-jährige Jörn-Niklas Frerking aus Rethen hat den ersten Preis in einem Wettbewerb des Verbandes Deutscher Schulgeographen gewonnen. Der diesjährige Abiturient der Albert-Einstein-Schule hat sich mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Berlins auseinandergesetzt.

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Jörn-Niklas Frerking freut sich über den ersten Preis für seine Seminararbeit.

Quelle: Tobias Lehmann

Rethen. Einen Teil seiner Facharbeit hat Frerking am Strand in Kenia geschrieben. "Dass ich dabei ganz entspannt war, hat offensichtlich nicht geschadet", sagt er augenzwinkernd. Der mehr als 30 Seiten lange Text entstand im Herbst vergangenen Jahres. "Während der Schulzeit war es etwas stressig. Doch im Urlaub in den Herbstferien habe ich viel geschafft", sagt der 18-Jährige, der sein Abitur mit der Note 1,0 bestanden hat.

Die Arbeit enthält auch einen empirischen Teil. Frerking hat während eines Besuchs in Berlin Bürger zu ihrer Stadt befragt. "Zwei Freunde haben mir geholfen. Wir hatten schließlich mehr als 100 ausgefüllte Umfragebögen", sagt er. Sein Enthusiasmus schlug sich auch im Umfang der Arbeit nieder, die er gemeinsam mit seinem betreuenden Lehrer Claas Dörnte um mehr als 1000 Wörter kürzen musste. 

Dörnte ist voll des Lobes. "Wie unter einem Brennglas analysiert die Facharbeit einen globalen Trend der Stadtentwicklung im Widerstreit sozialer, ökonomischer und historischer Interessen und ist von hoher Gegenwartsbedeutung", sagt er. Dörnte machte Frerking dann auf den GeoPreis des Verbands deutscher Schulgeographen in Niedersachsen aufmerksam. Der Rethener reichte seine Arbeit ein und gewann prompt den ersten Platz, der mit 300 Euro dotiert ist.

In Empfang nehmen wird er die Auszeichnung nächsten Donnerstag an der Uni Lüneburg. Frerking kann das Geld gut gebrauchen. Er zieht gerade nach Göttingen, um dort Politik und Volkswirtschaft zu studieren.

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