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55 Mitarbeiter des Rathauses ziehen um

Laatzen-Mitte 55 Mitarbeiter des Rathauses ziehen um

55 Mitarbeiter des Fachbereichs Bauen sind am Wochenende vom Rathaus in die neuen Büros an der Gutenbergstraße 15 umgezogen. Am Freitag wurden in der achten bis zehnten Rathausetage die Kisten gepackt, Sonnabend wurde die Technik überprüft. Am Montag richten die Mitarbeiter ihre neuen Büros ein.

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Sabine Dierling packt in der neunten Etage des Rathauses Kartons ein.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Laatzen-Mitte. Während Sabine Dierling in der neunten Etage des Rathauses noch die Unterlagen aus den Schränken in Kisten umräumt und auch Büropflanzen in Kartons verschwinden, herrscht im neuen Domizil des Fachbereichs Bauen an der Gutenbergstraße 15 ebenfalls emsiges Treiben. Im Erdgeschoss schiebt Monika Jirjahlke Fachbücher in die Regale, die sie für den Büroalltag benötigt. Zur gleichen Zeit laden Mitarbeiter einer Umzugsfirma weitere Kisten aus einem vor dem Bürokomplex geparkten Lastwagen in den Eingangsbereich um. Einige Flüchtlinge, die im Wohnheim an der Gutenbergstraße in den Etagen über den neuen Büros untergebracht sind, rauchen auf dem Parkplatz eine Wasserpfeife und schauen dem Treiben neugierig zu.

800 Meter nur beträgt die Entfernung zwischen den beiden Gebäuden - aber der Aufwand ist trotzdem immens. Immerhin ziehen nicht nur 55 Mitarbeiter der Stadtverwaltung mitsamt Computern und Büromaterialien um, sondern auch etwa 900 Meter Akten, wie Birgit Fehners, Leiterin des Teams Organisation, IT und E-Government, erläutert. Ihre Abteilung hat den Umzug organisiert, die Vorbereitungen laufen bereits seit einem Jahr. Insgesamt 1700 volle Kartons wechselten am Wochenende den Standort.

Um 7 Uhr begannen die Verwaltungs- und Speditionsmitarbeiter am Freitag damit, ihr Material in Kisten umzupacken. Noch am gleichen Tag wurden sie an die Gutenbergstraße verfrachtet. Am Sonnabend folgten Arbeiten an der Technik: "Acht IT-Mitarbeiter haben die Computer angeschlossen und überprüft, ob auch alles richtig funktioniert", berichtet Fehners. Unterstützt wurde der Funktionstest von zwei Kollegen des Teams Organisation. Am Montag packen die Mitarbeiter die in den Büros verteilten Kartons wieder aus und richten ihre Arbeitsplätze ein. Damit ist der Umzug weitestgehend abgeschlossen.

Insgesamt 750.000 Euro kostet die Verlegung des Fachbereichs an die Gutenbergstraße. Damit will die Stadt Platz im Rathaus schaffen. "Wir mussten schon einige Sitzungsräume zu Büros umfunktionieren", sagt Fachbereichsleiter Jürgen Pagels. In der Summe sind aber nicht nur die Kosten für die Umzugsfirma enthalten. "In dem Bürogebäude wurde die Technik erneuert und auch der Bodenbelag komplett ausgewechselt", ergänzt Pagels. Auch der Brandschutz sei jetzt auf dem neuesten Stand. "Es gab hier eklatante Mängel, die wir beheben mussten." Nach dem Umzug soll noch eine feuerhemmende Decke in allen Fluren eingezogen werden. 

Die Büroräume sind zudem mit neuem Mobiliar ausgestattet - die alte Einrichtung im Rathaus hatte zum Teil Jahrzehnte auf dem Buckel. "Die neuen Schreibtische sind alle höhenverstellbar und können auch im Stehen genutzt werden", freut sich Pagels. Zudem wurde für die Datenübertragung eine Richtfunkstrecke zwischen dem Bürogebäude und dem Rathaus eingerichtet. Die Glasfaserkabel zwischen den Gebäuden würden erst mit der Umgestaltung des zweiten Bauabschnitts der Markstraße und nach der Fertigstellung der fünf Stadtvillen an der Gutenbergstraße verlegt.

Mitarbeiter bekommen eigenen Sozialraum

Insgesamt gibt es an der Gutenbergstraße nun Platz für 60 Mitarbeiter. Im Erdgeschoss wurden drei Sitzungsräume in verschiedenen Größen eingerichtet, die Drucker stehen nicht mehr direkt in den Büros, sondern in speziellen Technikräumen. Dies diene dem Arbeitschutz, weil die Kollegen dann nicht mehr den Ausdünstungen der Drucker ausgesetzt seien, sagt Pagels. Darüber hinaus hat die Stadt einen Sozialraum eingerichtet. "Unsere Mitarbeiter können jetzt nicht mehr so schnell ins Leine-Center oder ins Stadthaus gehen, um dort zu essen. Das wurde von einigen auch mit Bedauern zur Kenntnis genommen." "Wir führen aber bereits Gespräche mit dem Café Marie. Wenn wir eine größeren Anzahl an Essen zusammenbekommen, kann uns das Café eventuell auch hier im Gebäude versorgen."

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Von Daniel Junker

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