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Politik: Fläche soll für Kita und Sportpark reichen

Abenteuerspielplatz Politik: Fläche soll für Kita und Sportpark reichen

Gegen die Stimmen von CDU und FDP haben der Ortsrat Laatzen und der Kinder- und Jugendhilfeausschuss am Dienstag dafür gestimmt, den Abenteuerspielplatz an der Würzburger Straße zu überplanen. Auf dem 1,6  Hektar großen Gelände sollen sowohl der Jugendplatz als auch eine Kita gebaut werden können.

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Mit den Stimmen der Ratsmehrheit beschlossen am Dienstag zunächst der Fachausschuss und anschließend auch der Ortsrat Laatzen die Überplanung des Abenteuerspielplatzes an der Würzburger Straße. Dort soll sowohl Platz für den Bau einer Kindertagesstätte sein, als auch für einen wohl etwas kleineren und noch genauer zu entwickelnde Jugendsportstätte für Parkour, Skater, Biker und andere Jugendsportarten sowie einen Bolzplatz und andere Spielgeräten.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Die ursprünglich zweite dort vorgesehene Vorhaltsfläche hält die Verwaltung für unnötig. Um den weiteren berechneten Bedarf an Kindergarten- und Krippenplätzen in Laatzen-Mitte zu decken, reichten zu den vorhandenen und bereits geplanten Einrichtungen zwei zusätzliche mit jeweils fünf Gruppen aus, erläuterte Fachbereichsleiter Thomas Schrader in der Beschlussvorlage für die gemeinsame Sitzung.

Eine Kita im nördlichen Teil des Abenteuerspielplatzes könne gebaut werden, ohne den angestrebten Jugendsportpark zu gefährden. Bei einer zweiten Kita-Vorhaltfläche, wie ursprünglich von der Ratsmehrheit beantragt, sei dies nicht mehr gesichert. Die Verwaltung rate daher davon ab, auch um eine Kita-Ballung in dem Bereich zu vermeiden.

Rainer Picht (GfW) erklärte sich grundsätzlich einverstanden mit dem Projekt, hakte aber wegen der konkreten Auswirkungen auf den Jugendplatz nach, der bereits Gegenstand eines gut besuchten Workshops war. Der Planer habe seinerzeit eine Konzeptstudie für die gesamte Fläche erstellt, sagte Stadtrat Grüning. Die Fläche werde mit der neuen Beschlusslage zwar kleiner, aber „gehen wird das auch im reduzierten Umfang“.

Gundhild Fiedler-Dreyer (CDU) war damit nicht einverstanden: „Es ist nicht fair, dass der Platz schrumpft.“ Auch Gerhard Klaus (FDP) hatte Einwände. Der Kita-Bau auf dem Abenteuerspielplatz sei planungs-, zeit- und kostenaufwendig.

Vertreter der Grundschule Pestalozzistraße erinnerten daran, dass der Abenteuerspielplatz auch von Schülern und nachmittags von vielen Flüchtlingsfamilien genutzt wird. Zusätzlich zu der vorgesehenen Jugendsportstätte mit entsprechender Infrastruktur für Parkour, Skater, Biker, Slackline und andere Jugendsportarten sowie einem Bolzplatz solle auch ein Platz für jüngere Kinder erhalten bleiben.

Dass der Vorschlag der Ratsgruppe (SPD, Grüne, Linke und Scheibe), den Kleinkindbereich auf eine neue Fläche am Marktteich zu verlegen, nicht allen gefalle, habe die Gruppe in den letzten Wochen mitbekommen, sagte Petra Herrmann (SPD): „Daher, wenn es funktioniert, dass er doch noch bleiben kann, dann kann er auch auf dem Abenteuerspielplatz bleiben."

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Von Astrid Köhler

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