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Laatzener Abwassergebühr soll erneut steigen

Laatzen Laatzener Abwassergebühr soll erneut steigen

Erneut sollen Grundstückseigentümer in Laatzen – und über die Nebenkostenabrechnung in der Regel auch Mieter – höhere Abwassergebühren zahlen. Das empfiehlt die Verwaltung dem Rat zu seiner heutigen Sitzung. Verglichen mit anderen Klärwerksverbänden stehe Laatzen aber günstig da.

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Ein Mitarbeiter der Stadtentwässerung Hannover steigt in einen Abwasserkanal.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Die Erhöhung betrifft nur die Oberflächenentwässerung, sprich Regen und anderen Niederschlag. So sollen Grundstückseigentümer erneut 2 Cent mehr und künftig 25 Cent pro Quadratmeter zahlen. Sogenanntes unverschmutztes Abwasser in öffentliche Niederschlagswasserkanäle abzuleiten und in Hannover reinigen zu lassen, könnte ab Januar 42 statt 38 Cent pro Quadratmeter kosten.

Hingegen wie seit 2013 beibehalten bleiben soll die Schmutzwassergebühr von 1,65 Euro pro Kubikmeter. Verglichen mit den Klärwerksverbänden Seelze, Ronnenberg, Hemmingen, Hannover, Garbsen und Gehrden zahlen die Laatzener damit die zweitniedrigsten Gebühr nach Seelze (1,21 Euro).

Bei der Entsorgung von Niederschlägen ist Laatzen mit 23 Cent am günstigsten. Hannoveraner zahlen mit 68 Cent fast das Dreifache, und bis auf Hemmingen verlangen alle anderen fast das Doppelte.

Berechnet wird die Gebühr nach der bebauten und versiegelten Grundstücksfläche. Rund 40 Prozent der gesamten Entwässerungsfläche in Laatzen ist öffentliche Fläche und wird von der Stadt bezahlt.

Die Stadt Laatzen betreibt kein eigenes Klärwerk sondern leitet ihr Abwasser an die Stadtentwässerung Hannover weiter und bezahlt für die Reinigung dort. „Das Entgeld für das Jahr 2016 wird ausgehend vom Durchschnitt der letzten fünf Jahre zuzüglich einer Preissteigerung von 2 Prozent vorsichtig geschätzt“, schreibt der Erste Stadtrat Albrecht Dürr in der Beschlussempfehlung zur nunmehr zehnten Satzungsänderung bezüglich der Abgaben zur Abwasserbeseitigung.

Erst im Januar hatte die Stadt Laatzen rund 8200 neue Abgabebescheide an Grundstückseigentümer verschickt.

Die Ratssitzung beginnt am Donnerstag um 
18 Uhr in den Konferenzräumen 1 und 2 der Deutschen Rentenversicherung, Lange Weihe 6.

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