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African Vocals machen Stimmung im Seniorenheim

Grasdorf African Vocals machen Stimmung im Seniorenheim

Ein überaus stimmungsvolles Chorkonzert erlebten am Donnerstag 140 Besucher des Seniorenplegeheims Leinetal. Die acht jungen Sänger der A-cappella-Band African Vocals führten vor, wie man mit Gesang, Zungen-Schnalzen und Händeklatschen afrikanisches Lebensgefühl in nordeutsche Breiten bringen kann.

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Mit afrikanischen Rhythmen – gesungen und auch getanzt – tritt die namibische A-cappella-Band African Vocals im Seniorenpflegeheim Leinetal auf.

Quelle: Torsten Lippelt

Grasdorf. So wie die Farben der Band-T-Shirts während des abendlichen Auftrittes von folkloristischen Ornamenten in Blau und Rotbraun zu sattem Gelb wechselten, so tat dies auch die Farbe der Musik: Auf afrikanische Folklore und Pop folgten nach der Pause mehrheitlich Gospelklänge. Da fehlte „The Lion Sleeps Tonight“ ebenso wenig, wie „I Will Follow Him“. Über zwei Stunden warben die jungen Musiker, die sich den kompletten Mai über auf Deutschlandtournee befinden, musikalisch erfolgreich für ihr Heimatland – wie bereits bei ihrem ersten Gastbesuch vor drei Jahren an gleicher Stelle. Und wie 2014 schon endete der Abend mit der Band und dem Organisationsteam anschließend in der Gaststube im Hotel Haase.

Maßgeblich zum Zustandekommen des Auftritts beigetragen hat dabei die Tatsache, dass Leinetal-Inhaber und Tour-Schirmherr Burchard Führer zugleich Honorarkonsul der Republik Namibia ist. „Ich habe die African Vocals bereits mehrfach erlebt und bin begeistert von deren Stimmgewalt. Ich fühle mich immer zurückversetzt zu meinen privaten Aufenthalten in Namibia“, so Burchard Führer.

Ende 2012 hatten sich in einer ehemaligen Township bei Swakopmund fünf junge, musikbegeisterte Männer als „African Vocals“ zusammen gefunden – a cappella mangels Geld für Musikinstrumente. Ein damals in Namibia gastierender deutscher Chor, der Brühler Männergesangvereins Eufonia, lud die jungen Männer zum Auftritt nach Deutschland ein. Drei deutsche Namibia-Fans halfen bei der Sponsorensuche – und so ging es im Mai 2014 das erste Mal los, unter anderem nach Laatzen.

„Als Konsulat haben wir damals wie heute viele Kontakte dafür hergestellt“, sagt Konsulatsmitarbeiter Andreas Konietschke. „Auf der aktuellen Tour suchen wir jetzt schon nach Gastfamilien für das nächste Mal“, erläutert Theresa Rhode, die sich früher beim DRK entwicklungspolitisch engagiert hat und nun die Band begleitet.

Die Sänger vergessen dabei nicht ihre Herkunft: Einen Großteil ihrer Einnahmen geben sie an die MYO „Mondesa Youth Opportunties“, die sich mit der Aus- und Weiterbildung von mittellosen Kindern nach dem regulären Schulunterricht befasst.

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Von Torsten Lippelt

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