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Es gibt wieder mehr Ausbildungsstellen

Hemmingen/Laatzen/Pattensen Es gibt wieder mehr Ausbildungsstellen

Die Zahl der freien Ausbildungsstellen hat zugenommen. Eine weitere gute Nachricht: Die Ausbildungsbetriebe im Leinetal konnten fast alle Stellen besetzen.

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Die Calenberger Backstube stellte dieses Jahr acht Auszubildende ein.

Quelle: Calenberger Backstube

Hemmingen/Laatzen/Pattensen. Die Agentur für Arbeit verzeichnete in Laatzen, Hemmingen und Pattensen im Zeitraum von Oktober 2015 bis Ende Juli dieses Jahres 337 freie Stellen. Das sind 51 mehr als im Vergleichszeitraum im Vorjahr. 402 Frauen und Männer suchten eine Stelle, das sind zehn mehr als im Vergleichszeitraum.

Bäckermeister Kai Oppenborn, der mit seinem Bruder Axel die Calenberger Backstube mit Sitz in Schulenburg, betreibt, ist zufrieden. Von zehn freien Ausbildungsstellen konnten in diesem Jahr acht besetzt werden. "Im vergangenen Jahr haben wir nur zwei Auszubildende bei ebenfalls zehn freien Plätzen einstellen können", sagt er. Dass die Zahl der Bewerber zunimmt, führt Oppenborn unter anderem darauf zurück, dass die Backstube zum Beispiel auf Messen viel Werbung für diesen Beruf macht. "Wir ernten jetzt die Früchte unserer Bemühungen", sagt er. Dennoch nimmt Oppenborn für die zwei freien Stellen noch Bewerbungen entgegen.

Gemeinsam mit weiteren Betrieben aus der Region Hannover unterstützt die Backstube eine Sprachschulklasse für Flüchtlinge an einer Berufsschule in Hannover. Drei der Schüler gehen an drei Tagen in der Woche in die Schule und arbeiten zwei Tage in einer Filiale der Backstube. "Wir hoffen, dass wir auch aus diesem Projekt vielleicht im nächsten Jahr Auszubildende gewinnen können", sagt Oppenborn.

Alle Stellen besetzten konnte die Deutsche Rentenversicherung in Laatzen. Dort gab es rund 700 Bewerbungen für 30 Ausbildungsstellen im Bereich Büromanagement und zwölf Studiengänge Bachelor of Law. Auch die Rentenversicherung hat laut Sprecherin Astrid Froböse in den vergangenen Jahren zunehmend bei öffentlichen Veranstaltungen Werbung für ihre Ausbildungsstellen gemacht. "So können die Interessenten bereits im Vorfeld Details über den Beruf erfahren. Die Qualität der Bewerbungen nimmt dadurch zu", sagt Froböse.

Das Hemminger Autohaus Rindt & Gaida hat drei Auszubildende für den Beruf des Mechatronikers eingestellt. Es hat knapp zehn Bewerbungen gegeben. "Wir schreiben jedes Jahr drei Ausbildungsstellen aus und konnten diese bisher auch immer besetzen", sagt Geschäftsführer Albert Gaida. Viel werde auch durch Kontakte innerhalb des Hauses vermittelt. Schwieriger sei es ausgebildete Mechatroniker, Servicetechniker und Karosseriebauer zu finden. Diese werden in dem Autohaus gesucht.

Von den 402 bei der Agentur für Arbeit gemeldeten Bewerbern konnten 136 nicht vermittelt werden. Sprecher Holger Habenicht teilt mit, dass diese auf Wunsch weiterhin von den Jobcentern betreut werden. "Manchmal müssen einfach das Profil noch etwas konkretisiert und die Stärken und Schwächen des Bewerbers noch deutlicher herausgearbeitet werden", sagt er. Von den 337 freien Stellen sind noch 113 unbesetzt, vor allem in den Bereichen Kaufmännische Dienstleistung und Handel, Rohstoffgewinnung und Produktion sowie Gesundheit und Soziales. 

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