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Bürger entwickeln Ideen für Quartiersentwicklung

Alt-Laatzen Bürger entwickeln Ideen für Quartiersentwicklung

Rund 50 Bürger aus Alt-Laatzen, Vertreter von Vereinen, Verbänden, Institutionen und aus der Politik haben am Samstag Ideen für die Entwicklung ihres Quartieres mitentwickelt. Bei einem öffentlichen Workshop der Stadt listeten sie Stärken und Schwächen ihres Stadtteils auf – und machten Vorschläge.

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Quartiersentwicklung in Alt-Laatzen: Rund 50 Teilnehmer äußern sich am Samstag bei einem öffentlichen Workshop zu Stärken und Schwächen ihres Stadtteils und erarbeiten Vorschläge für die Zukunft.

Quelle: Torsten Lippelt

Alt-Laatzen. "Der Sinn dieses Workshops liegt darin, bei der Beschäftigung mit dem Thema Alt-Laatzen nicht einfach loszurennen, sondern Ziele zu benennen", sagte Bürgermeister Jürgen Köhne zur Begrüßung im Forum der Grundschule Rathausstraße. Meinungen und Vorschläge der Bürger sind erwünscht.

Angeleitet wurde der städtische Workshop mit vier Arbeitsgruppen von Mitarbeitern der Verwaltung, darunter Stadtrat Axel Grüning, sowie Stephanie Rahlf vom beteiligten Stadtentwicklungsbüro KoRiS.

Mit jeweils fünf Klebepunkten setzten die Workshop-Teilnehmer ihre Schwerpunkte für den Stadtteil fest: Mit Abstand am meisten Punkte wurden beim Thema Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen gesetzt. Der vorhandenen "Tante Emma"-Laden wurde positiv bewertet. Der große Wunsch nach einer Bank- und Postfiliale – beides ist jüngst geschlossen worden – sowie einer bessere Ärzte- und Nahversorgung zeigten die Schwächen auf. Kaufland, so die Teilnehmermeinung, sei zu sehr in einer Randlage.

Die Alt-Laatzener machten auch Vorschläge: Die als Barriere empfundene Hildesheimer Straße könnte mit mehr Parkmöglichkeiten statt Parkverboten womöglich entschleunigt und für Geschäftsleute und die vorhandenen Ladengeschäft interessanter werden.

Der historisch-dörfliche Ortskern müssen erhalten und im Bereich des Alten Markts  – auf dem früheren Betriebshofgelände und Flebbehof entstehen Wohnungen und Häuser – Räumlichkeiten für eine generationsübergreifende Begegnungsstätte geschaffen werden. In Alt-Laatzen leben zurzeit rund 6.000 Menschen. Darüber hinaus sei der Bedarf für barrierefreies und betreutes Wohnen zu ermitteln.

Die Wege für Radfahrer, so der Wunsch der Workshopteilnehmer, müssten sicherer und für Fußgänger darüber hinaus größere Standfläche an Ampelübergängen geschaffen werden. Auch fehle es an Bänken und Banken in Alt-Laatzen, ergänzte ein Teilnehmer, der damit sowohl auf Sitzmöglichkeiten als auch die geschlossene Sparkassenfiliale anspielte.

"Im Herbst wird eine zweite Veranstaltung folgen", sagte die KoRiS-Mitgeschäftsführerin Stephanie Rahlf, die durch die dreistündige Veranstaltung führte. "Dann werden wir die dann aufbereiteten Handlungsansätze dieses Workshops weiter behandeln."

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Von Torsten Lippelt

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