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Altglasproblem nervt Bürger

Rethen Altglasproblem nervt Bürger

Flaschenparaden und übervolle Container behindern in Rethen die Entsorgung. Die Bürger sind genervt: Zahlreiche Beschwerden sind bereits wegen der Flaschenmassen in und vor Altglascontainern eingegangen.

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Gläserparaden in Rethen: An mehreren Wertstoffinseln quellen die Container über.

Quelle: Astrid Köhler

Rethen. Wer derzeit in Rethen sein Altglas loswerden will, hat ein großes Problem: Zahlreiche Container sind überfüllt - und das seit Tagen. Sie sei extra zur Wertstoffinsel an der Sehlwiese gefahren, weil die Container im Spannfeld übervoll sind, sagt eine Autofahrerin. Und nun das. Sie sei es leid, weiter mit den leeren Flaschen herumzufahren. „Mir reicht’s“, sagt die Frau, reiht ihre Flaschen in die Parade aus Altglas und abgelaufenen Milchpackungen und fährt.

An der Peiner Straße dasselbe Bild: Große Säcke mit Glas bilden dort mit dem übrigen Leergut einen Wall um die Container. Teilweise stehen die Flaschen sogar auf der Straße. Am Steinweg, der möglichen dritten Anlaufstelle für Bewohner aus dem Holzfeld, gibt es seit Wochen gar keine Sammelstelle mehr. Wegen einer Baustelle ist dort derzeit eine Entsorgung unmöglich, trotzdem liegen Hunderte Flaschen herum.

Zahlreiche Bürgerbeschwerden seien bereits wegen der Flaschenmassen in und vor Altglascontainern eingegangen, bestätigt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. „Wir sind genauso genervt.“ Für die Leerung zuständig ist ein Subunternehmer des für die Wertstoffinseln zuständigen Abfallentsorger aha. Die Container werden von diesem üblicherweise wöchentlich geleert. Wenn es sich bei den aktuellen Massen nicht um eine einmalige Spitze handele, müsse entweder der Leerungrhythmus geändert oder das Vorhaltevolumen erhöht werden, sagt aha-Sprecherin Helene Herich. Der Glasentsorger sei auch dafür zuständig, die vor den Containern abgestellten Flaschen einzusammeln. Die Beschwerden aus Laatzen habe aha an ihn weitergeleitet. Die Container sollen schnellstmöglich wieder zugänglich sein.

Ist das nicht der Fall, können Bürger den Entsorger direkt verständigen – die Telefonnummer steht an den Containern – oder die Stadt Laatzen oder aha informieren. In Laatzen mit seinen knapp 40?000 Einwohnern gibt es aktuell 17 Wertstoffinseln, wobei der Standort Steinweg/Burgstraße derzeit wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Rein rechnerisch teilen sich somit 2500 Einwohner eine Wertstoffinsel. Die Entscheidung, wo diese eingerichtet werden, trifft die Verwaltung nach eigenen Angaben direkt mit aha. Die Laatzener Politik wird dabei angehört.

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