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Samstag eröffnet ein neuer Second-Hand-Laden

Alt-Laatzen Samstag eröffnet ein neuer Second-Hand-Laden

Die Geschäftszeile auf der Ostseite der Hildesheimer Straße in Alt-Laatzen entwickelt sich weiter: Nachdem dort im Dezember die Shisha- und Cocktailbar Skyline eröffnet hat, wird nun gleich nebenan ein neuer Second-Hand-Laden eingerichtet, in dem die Ware nach Kilo berechnet wird.

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Julia und Jihad Berzaoui hängen die Kleidung im neuen Second-Hand-Laden an der Hildesheimer Straße 37 in Alt-Laatzen an die Ständer. Am Freitag wird das Geschäft eröffnet.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Alt-Laatzen. In den vergangenen Tagen hat Geschäftsführer Jihad Berzaoui den Laden zusammen mit Familienangehörigen eingerichtet, in dem bis Anfang 2014 das Kunterbunt-Spielzeuggeschäft beheimatet war. Am Sonnabend, 1. Oktober, startet der Verkauf. An der Hildesheimer Straße 37 bietet der 54-Jährige gebrauchte Kleidung und Schuhe, aber auch Handtaschen und Bettwäsche an.

Das Besondere: Die Waren werden per Kilo bezahlt - unabhängig davon, was die Kunden kaufen. "Ein Kilo kostet zwölf Euro", sagt Berzaoui, der seit 15 Jahren einen weiteren Second-Hand-Laden mit gleichem Konzept an der Deisterstraße in Hannover-Linden betreibt. "Das dortige Geschäft müssen wir aber zum Jahresende schließen, weil das Haus zwei Jahre lang saniert wird." Also habe er sich nach einer neuen Fläche umgesehen. Im Internet sei er schließlich auf das leerstehende Ladenlokal in Alt-Laatzen gestoßen. "Ich hoffe, dass es hier ausreichend Kundschaft gibt", sagt Berzaoui. Die Lage an der gut frequentierten Hildesheimer Straße mit dem Mavi-Markt auf der gegenüberliegenden Seite bewertet er als sehr vorteilhaft.

Seine Ware bezieht der 54-Jährige nicht von privaten Verkäufern, sondern von Sortierbetrieben - Firmen, die Altkleidercontainer aufstellen und die Waren dann weiter veräußern. "Ich habe früher selbst einmal in einem der Sortierbetriebe gearbeitet, von dem ich jetzt meine Ware beziehe", sagt der gelernte Elektroinstallateur. Diese Betriebe - als Beispiel nennt Berzaoui das DRK - würden mit dem Verkauf der Kleidung soziale Projekte fördern und Menschen in Arbeit bringen. Um dies offen zu machen, habe er seinem Geschäft auch den Namen "Textilverwertung Berzaoui" gegeben. Seine Ware sucht der Gehrdener selbst aus - nicht nur in Deutschland. "Wir kaufen die Kleidung in ganz Europa und fahren dafür Hunderte von Kilometern."

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Julia und Jihad Berzaoui hängen die Kleidung im neuen Second-Hand-Laden an der Hildesheimer Straße 37 in Alt-Laatzen an die Ständer. Am Freitag wird das Geschäft eröffnet.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Von Daniel Junker

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