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Am Hohen Ufer bleibt es weiter holprig

Grasdorf Am Hohen Ufer bleibt es weiter holprig

Wer mit dem Rad hinter dem Klinikum Agnes Karll durch die Leinemasch fährt, ärgert sich über die vielen Schlaglöcher, bei Regen ist der Weg Am Hohen Ufer kaum passierbar. Dennoch wird vorerst nicht saniert.

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Die vom Ortsrat geforderte Sanierung des Weges Am Hohen Ufer lässt weiter auf sich warten.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. „Wir machen nur das Notwendige, um die Verkehrssicherheit zu erhalten“, sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Eine Erneuerung der Decke sei zurzeit nicht vorgesehen. Eine Untersuchung des Schmutz- und des Regenwasserkanals in dem Weg habe bauliche Schäden an den Kanälen ergeben. Daher macht es aus Sicht der Stadt keinen Sinn, jetzt die Decke zu erneuern, da diese später wieder aufgerissen werden muss. Denn zuerst sollen die maroden Kanäle saniert werden. Doch dies kann noch dauern. „In ein Sanierungskonzept sollten auch die Ergebnisse des zurzeit in Überarbeitung befindlichen Generalentwässerungsplans einfließen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Dieser beleuchte auch Fragen der Hydraulik und weise Schwachstellen aufgrund von Überlastungen und Engpässen auf.

Die Ergebnisse aus dieser Untersuchung erwartet die Stadt im Februar 2016. Erst danach könne ein Gesamtkonzept für die Wege- und Kanalsanierung Am Hohen Ufer erstellt werden. Frühestens 2017 kann dann mit der Sanierung der Kanäle und des Weges begonnen werden.

Der Laatzener Ortsrat hatte bereits im Sommer 2014 kritisiert, dass sich die Stadt trotz Hinweisen jahrelang nicht um den Weg gekümmert habe, der bei Regen kaum passierbar sei. Seit mehr als 15 Jahren schiebe die Verwaltung die Baumaßnahme vor sich her. Bereits mehrfach hatte das Gremium die Stadt aufgefordert, Geld für die Erneuerung des etwa 250 Meter langen südlichen Teilabschnitts der Straße Am Hohen Ufer zwischen Ohestraße und Reinekamp Weg in den Haushalt einzustellen - bislang allerdings ohne Erfolg.

Von Stephanie Zerm

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