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Eine neue Rutsche für das Aqualaatzium

Grasdorf Eine neue Rutsche für das Aqualaatzium

Die Aqualaatzium-Rutsche wird schicker: Das Bad will in diesem Jahr seine in die Jahre gekommene Röhre durch eine neue ersetzen - mit besserer Wärmedämmung und besonderen Lichteffekten. Die Geschäfte liegen unterdessen im Plan, die Besucherzahlen sind stabil.

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Die Rutsche im Aqualaatzium ist in die Jahre gekommen.

Quelle: Daniel Junker

Grasdorf. Nach 15 Jahren hat die alte blaue Röhre ausgedient. "Das ist der Zeitraum, der für solche Anlagen veranschlagt wird", sagt Aqualaatzium-Geschäftsführer Carsten Otte. Auch der Rutschenturm sei "optisch verbesserungswürdig" und werde aufgewertet - unter anderem mit dem Einsatz von Sandstrahlern. Die Einbauarbeiten sollen nach den Sommerferien beginnen und einige Wochen dauern, so lange bleibe die Rutsche gesperrt. Für die Besucher ist die Sanierung mit einer Preiserhöhung verbunden - nach Fertigstellung soll der Schwimmbad-Eintritt um 10 oder 20 Center erhöht werden.

Der Rutschenaufbau, stellt Otte klar, bleibe der gleiche - allerdings bekommt die Röhre LED-Leuchten für besondere Lichteffekte. Dazu können Lichtringe zählen, durch die die Badegäste künftig flitzen, Tierchen-Muster an den Wänden oder Ähnliches. Im gleichen Zuge will das Aqualaatzium eine Zeitmessung mit Digitalanzeige nachrüsten.

Dass die Rutsche erneuert wird, hat auch energetische Gründe. "Das ist eine echte Energieschleuder", sagt Otte, das neue Modell werde deshalb wärmegedämmt. Die Investition, die sich auf etwa 250.000 Euro beläuft, ist Ergebnis des jüngsten Energie-Untersuchung, die das Bad hat erstellen lassen. An anderen Stellen würden sich Optimierungen hingegen derzeit nicht rechnen.

Investieren will das Aqualaatzium in diesem Jahr auch in den Saunagarten, wo ein Unterstand mit Wassertrögen zum Abkühlen entsteht - "urtypisch finnisch", wie Otte anmerkt. Gerade erst eröffnet wurde die neu eingerichtete Sky-Lounge in der Kota-Sauna. Die Wasserschäden im Altbau würden parallel Stück für Stück beseitigt.

In Angriff nehmen will das Aqualaatzium auch die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen, zum denen das Bad wegen des Erweiterungsbau verpflichtet ist. Statt irgendwo "Büsche in die Ecke zu stellen", sagt Otte, sollen die Pflanzarbeiten mit einem Mehrwert für die Besucher verbunden werden.

Besucherzahlen sind stabil

Die Besucherzahlen im Aqualaatzium haben sich zuletzt konsolidiert. Bei Umsatz und Ergebnis befinde sich das Aqualaatzium "voll im Plan", sagt Otte. Im vergangenen Jahr besuchten 259.000 Menschen das Schwimmbad (2014: 263.500; 2011: 260.000) und 136.000 Menschen die Sauna (2014: 135.000; 2011: 136.500).

Weiterhin leicht am Wachsen ist der Fitnessbereich mit aktuell 2602 Mitgliedern - ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Geschäftsführer Otte sieht die Kapazitäten allmählich erreicht. "Wir sind an der Grenze angekommen", der Bereich sei für 2500 bis 3000 Mitglieder ausgerichtet.

Einen Schwerpunkt gelegt hat das Aqualaatzium 2015 auf den Ausbau der Schwimmschule: Es gebe heute mehr Angebote für Familien, sagt Otte - vom Baby- und Mutter-Kind-Schwimmen bis hin zu Aufbaulehrgängen für Schüler, die neu im Programm seine. Ein Teil der Kurse wurde wegen der Nachfrage in die Ferienzeit verlagert. Der Umsatz der Schwimmschule habe sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt.

Von Johannes Dorndorf

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