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Aqualaatzium saniert Rutschenturm erst 2017

Grasdorf Aqualaatzium saniert Rutschenturm erst 2017

Die für diesen Herbst angekündigte Erneuerung der Rutsche im Aqualaatzium ist verschoben: Weil die Stadt nun auch den Glasturm sanieren will, werden die Arbeiten aufwändiger. Während der Arbeiten, die für den Spätsommer 2017 geplant ist, wird das Schwimmbad geschlossen.

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Die Rutsche am Aqualaatzium ist in die Jahre gekommen und soll saniert werden.

Quelle: Daniel Junker

Grasdorf. Die blaue Röhre im Hallenbadbereich ist eine der Attraktionen des Aqualaatziums. Allerdings ist das 16 Jahre alte Bauwerk nicht nur in die Jahre gekommen, sondern bringt auch hohe Heizkosten mit sich. "Der Glasturm ist energetisch eine Katastrophe", sagt Aqualaatzium-Geschäftsführer Carsten Otte.

Ursprünglich hatte die Aqualaatzium Freizeit GmbH vor, lediglich die Rutsche durch eine neue, isolierte zu ersetzen. Inzwischen haben sich die Gesellschaft und die Stadt als deren Eigentümerin jedoch entschlossen, das Thema umfassender anzugehen: Wie Stadtsprecher Matthias Brinkmann bestätigt, sollen nun der komplette Rutschenturm saniert werden - einschließlich eines neuen Korrosionsschutz an der Stahlkonstruktion der Spindeltreppe. Die Glasfassade verschwindet dann zu Gunsten einer Wärmedämmung. 

Das Projekt verschiebt sich deshalb um knapp ein Jahr - als Starttermin steuert Otte die Zeit nach den Sommerferien 2017 an. Allein die Erneuerung der Röhre beziffert der Geschäftsführer auf 280.000 Euro. Die Kosten für die restlichen Arbeiten, die die Stadt übernimmt, stehen hingegen noch nicht fest. Der Schwimmbadbetrieb wird während der Bauzeit eingeschränkt. Otte geht davon aus, dass der Bereich zunächst eine Woche, später dann zwei Wochen am Stück geschlossen bleibt, was mit entsprechenden Einnahmeausfällen verbunden sei.

Am Ende sollen die Besucher profitieren: Dank der Wärmedämmung dürften die Zeiten, in denen man bei frierend auf der Treppe wartet, bald vergangen sein. In die Röhre will Otte zudem LEDs einbauen lassen, die besondere Lichteffekte erzeugen.

Die Arbeiten sind Teil eines umfassenden Sanierungskonzeptes für das Aqualaatzium. "Wir haben entschieden, dass immer dann, wenn wir sanieren, ein Kundennutzen da sein muss", sagt Otte. Außerdem sollten Teile möglichst nicht doppelt angefasst werden, um die Schließzeiten zu minimieren - daher nun auch die große Lösung für den Rutschenturm. Ebenfalls für 2017 geplant sei der Austausch der Bio-Sauna.

Ergebnis verbessert

Die Geschäftsentwicklung des Aqualaatziums ist im vergangenen Jahr etwas besser ausgefallen als erwartet. Der Jahresabschluss weist einen Fehlbetrag von rund 165.000 Euro aus - angepeilt war ursprünglich ein Minus von 220.000 Euro. Die Besucherzahl sank 2015 um 3000 auf 398.500 Gäste. Einem leichten Rückgang im Schwimmbereich (minus 4600 Gäste) stand ein Anstieg von 1600 bei der Sauna gegenüber. Die Zahl der Fitness-Mitglieder stieg um 115. Optimistisch ist Otte hinsichtlich des laufenden Geschäftsjahrs. "Auch 2016 hat eine positive Tendenz", sagt der Aqualaatzium-Chef.

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