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Aqualaazium erhält bis Februar neue Rutsche

Grasdorf Aqualaazium erhält bis Februar neue Rutsche

Die alte Rutsche hat nach mehr als 17 Jahren ihren Dienst im Aqualaatzium erfüllt. Nun ist die Zeit für ihre Nachfolgerin gekommen – eine Doppelrutsche. Angesichts der Baustelle ist zwar noch Fantasie nötig, aber bereits im Februar soll die neue Rutschbahn samt dazugehörigem Becken fertig sein.

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Die Bauarbeiten beim Aqualaazium sind im vollen Gange. Bis Februar soll die Rutsche fertig und das dazugehörige Becken umgestaltet sein. Zum übrigen Bad hin ist eine Trockenwand als Schutz gezogen.

Quelle: Astrid Köhler

Grasdorf. Wer bisher im Aqualaatzium rutschen wollte, brauchte mitunter Geduld. So kam es vor, dass sich die Schlange der Wartenden die rund 50 Stufen des Treppenturmes
 hinunterzog. Mit der neuen Doppelrutsche werden künftig mehr Badegäste in kürzerer Zeit abgefertigt werden und rutschen können.

Mit dem Neubau vollzieht das Aqualaatzium auch äußerlich einen Wechsel. Statt weiter auf Metall und Glasfronten wie im übrigen Bad zu setzen, wird der neue Rutschenturm aus Beton und mit kleineren Fenstern errichtet. Das sei nicht unbedingt schön, werde aber besser funktionieren, betont Geschäftsführer Carsten Otte, zumal der Energieverbrauch niedriger sei und die Technik künftig besser geschützt werden könne als bisher.

Dauerhafte Attraktion

Bei der Beschreibung der neuen Rutsche selbst gerät Otte ins Schwärmen. Diese werde als Doppelrutsche in verschiedenen Farben mit Rot und Schwarz gebaut und sei auch für Rennen geeignet: mit Lichtsignalen und separater Zeiterfassung. Und wenn die Badegäste dort ihre Kurven herunterdrehen und ins neue Becken rutschen – der Auslauf ist jetzt flach –, wird dazu Musik gespielt. Von ACDC bis Helene Fischer ist alles möglich.

Zu viel verraten will Otte aber noch nicht. „Wir wollen es krachen lassen, wenn die Rutsche da ist“, sagt der Geschäftsführer, der die Bedeutung für das Bad nicht stark genug betonen kann. Es sei wichtig, eine alltagstaugliche Attraktion zu haben, die Besuchern immer wieder Spaß mache. Dies sei noch bedeutsamer als einmalige und atemraubende Loopings oder Multimediaeffekte.

Für die Zeit des mehrmonatigen Umbaus haben Arbeiter eine Trockenwand zum Bad hin gezogen. Um Familien und vor allem Kindern den Wegfall der Spaßbadattraktion etwas zu versüßen, wird an den Wochenenden das alte Becken zum Toben freigegeben – mit einer großen aufblasbaren Rutsch- und Kletterlandschaft. Den Schwimmern steht dann das neue Becken zur Verfügung.

Gleichwohl erwartet die Gesellschaft wegen der Baustelle einen Rückgang der Besucherzahlen. Ursprünglich hatte die Freizeit GmbH deshalb für 2017 mit einem Jahresfehlbetrag von 445.000 Euro kalkuliert. Das Minus könnte nun angesichts der unerwartet hohen Besucherzahlen in der ersten Jahreshälfte bis zum Beginn der Bauarbeiten geringer ausfallen. Von Januar bis Ende August sei der Umsatz um 320.000 Euro gewachsen, was einem Plus von 7 Prozent entspreche, berichtet Otte. „Wenn es so weitergegangen wäre, wäre es das beste Jahr seit Bestehen des Bades geworden.“

Besucherzahlen steigen

Mehr Besucher zählte das Aqualaatzium bis Ende August nicht nur im Bad (4500) und in dem zuletzt erst teilsanierten Saunabereich (plus 4050), was einem Zuwachs von je rund 5 Prozent entspricht. Auch der Fitnessbereich Aquafit wächst: Der Umsatz stieg dort um 101 749 Euro oder 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Mitgliederzahlen liegen laut Otte bei aktuell 2820.

Aufhorchen ließ jüngst im Fachausschuss bei der Vorstellung des Jahresabschlusses der Aqualaatzium Freizeit GmbH das positive Ergebnis für 2016. Während es in den Vorjahren stets Fehlbeträge von rund 160 000 Euro gegeben hatte, wies die Gesellschaft 2016 einen Überschuss von rund 30 800 Euro auf. Ursächlich dafür seien insbesondere geringere Energiekosten durch den Neuabschluss von Verträgen, betonte Otte.

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Von Astrid Köhler

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