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Arbeitslosenzahl steigt wieder

Aus der Region Arbeitslosenzahl steigt wieder

Die Zahl der Arbeitslosen hat im Juli in den meisten Städten zugenommen. Grund ist nach Angaben der Agentur für Arbeit das Ende des Ausbildungsjahres: Viele Verträge laufen aus, die jungen Absolventen haben jedoch noch keine Anschlussbeschäftigung aufgenommen. Städte im Überblick.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Laatzen

Laatzen. Die Arbeitslosenquote im Agenturbereich Laatzen, zu dem auch Hemmingen und Pattensen zählen, stieg im Juli von 6,4 auf 6,7 Prozent. Unterm Strich waren 2570 Menschen arbeitslos, das sind 103 mehr als im Monat zuvor. Der Anstieg ist zur Hälfte auf ehemalige Azubis zurückzuführen - 51 Zugänge verzeichnet die Agenturstatistik.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation gleichwohl leicht verbessert. Im Juli 2014 lag die Quote noch bei 6,8 Prozent. Auffällig ist die Entwicklung in Hemmingen, wo die Arbeitslosenzahl binnen eines Jahres um 54 auf 504 Menschen stieg. In Pattensen sank sie hingegen auf 320 (minus 28), in Laatzen auf 1746 (minus 26).

Barsinghausen

Die Zahl der Arbeitslosen in Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden ist im Juli gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. Zum Monatswechsel waren 1599 Männer und Frauen ohne Beschäftigung, das sind 39 mehr als Ende Juni. Die Arbeitslosenquote ist von 4,9 auf 5,0 Prozent gestiegen, liegt aber immer noch weit unter dem Durchschnitt in der Region Hannover.

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen sind nach Mitteilung der Agentur für Arbeit zudem besser als die des Vorjahres. Im Juli 2014 waren in den drei Deisterkommunen 1713 Menschen arbeitslos. Die Quote lag bei 5,5 Prozent.

Im Juli haben sich in der Barsinghäuser Filiale der Arbeitsagentur 354 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet. Gleichzeitig haben 317 ihre Arbeitslosigkeit beenden können. Ende Juli waren 187 offene Stellen in Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden registriert, 35 mehr als vor einem Jahr.         

Burgwedel/Isernhagen/Wedemark

Ganz im Trend des gesamten hannoverschen Arbeitsmarktes ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli auch im Bezirk der Geschäftsstelle Großburgwedel der Agentur für Arbeit leicht angestiegen – und zwar um 30 Personen auf 1569. Davon beziehen 876 Personen Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Männer und Frauen halten sich in etwa die Waage.

Gegenüber dem Juli des Vorjahres hat sich die Situation in Burgwedel, Isernhagen und Wedemark aber verbessert, wie die Gegenüberstellung der aktuellen Arbeitslosenzahlen mit denen von Ende Juli 2014 (in Klammern) deutlich macht: Burgwedel 456 (470), Isernhagen 504 (553) und Wedemark 609 (658).

Der Rückgang spiegelt sich auch in der Arbeitslosenquote wider, die von 4,6 auf 4,3 Prozent gesunken ist – und in den drei Kommunen im Norden nur etwa halb so hoch ist wie der Regionsdurchschnitt von aktuell 7,8 Prozent.

Der Bestand an offenen Stellen ist im Juli um 38 auf 788 gesunken, liegt aber um 202 höher als vor Jahresfrist. Wie die Agentur für Arbeit gestern meldete, sei es besonders schwierig, qualifiziertes Personal in der Alten- und Krankenpflege sowie für den Hotel- und Gastronomiebereich zu finden.

Neustadt

Auf dem Arbeitsmarkt in Neustadt bleibt alles beim Alten: 5,8 Prozent der Neustädter gelten als arbeitslos – exakt dieselbe Zahl wie vor Jahresfrist. Die Zahlen sind dem Arbeitsmarktreport für den Monat Juli entnommen. Der weist sehr genau aus, dass in Neustadt aktuell 1320 Menschen im erwerbsfähigen Alter als arbeitslos gemeldet sind – und zwar nahezu gleichmäßig Frauen (49,3 Prozent) und Männer (50,7 Prozent) betreffend. Im Juli stieg die Zahl der Arbeitslosen um 31. Das ist aber ein Wert, der die Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent nicht in der Ziffer hinter dem Komma beeinflusst.
239 Neustädter fanden im Berichtsmonat in einen Job zurück, 268 meldeten sich dagegen arbeitslos. Dem stehen 175 offene Stellen gegenüber.

Bis ins Detail durchleuchtet wird auch, wie sich der „Bestand an Arbeitssuchenden“ zusammensetzt: 10,3 Prozent (in der Summe 136) sind junge Arbeitslose im Alter von 15 bis 25 Jahre. Genau ein Drittel der Arbeitslosen (436 oder 33 Prozent) ist 50 Jahre oder älter. 37,9 Prozent werden als Langzeitarbeitslose geführt, 7,0 Prozent sind Schwerbehinderte, 15,5 Prozent gelten als Ausländer.

Im Vergleich mit den Kommunen in der Region Hannover sieht Neustadt so schlecht nicht aus. Eine deutlich geringere Arbeitslosenquote meldet nur Burgwedel (4,6 Prozent). Barsinghausen und die Nachbarkommune Wunstorf stehen mit 5,5 Prozent nur knapp besser da als Neustadt. In Langenhagen (7,2 Prozent) oder Garbsen (7,9 Prozent) liegt die Quote deutlich höher. Im Gesamtbereich der Region lautet die Vergleichszahl 8,3 Prozent, in Hannover selbst sogar 10,1 Prozent.

Garbsen

Die Arbeitslosenquote in Garbsen ist im Juli leicht gestiegen. 2352 Personen waren arbeitslos gemeldet, das waren 42 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli vorigen Jahres ist die Zahl dagegen gesunken: um 214 Personen. Die Arbeitslosenquote betrug in diesem Juli 7,2 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 7,9 Prozent. In der gesamten Region Hannover betrug die Quote im Juli 7,8 Prozent.

469 Personen haben sich in Garbsen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 425 haben Arbeit gefunden oder absolvieren Fortbildungen. Rund 40 Prozent der Arbeitslosen sind seit längerer Zeit ohne Arbeit. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich im Vergleich zum Vormonat von 962 auf 949 leicht verringert. Vor einem Jahr waren es aber noch deutlich weniger: 859. Die Zahl freier Stellen ist leicht gesunken. Im Juli wurden 104 neue Stellen gemeldet. ber

Langenhagen

Die Zahl der Menschen ohne Arbeit ist im Juli wie bereits im Vormonat noch einmal leicht angestiegen. In der am Donnerstag vorgestellten Statistik der Langenhagener Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit sind in der Flughafenstadt 2175 Menschen ohne Job registriert. Das sind 91 mehr als im Monat Juni. Die Quote liegt bei 7,5 Prozent, vor einem Jahr war sie bei 7,6 Prozent.

Neu oder erneut arbeitslos meldeten sich nach Angaben der Arbeitsagentur 448 Langenhagener, das sind 34 weniger als im Vorjahresmonat. Im Gegenzug beendeten aber nur 355 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit, 54 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Besonders stark betroffen waren die unter 25-Jährigen. In dieser Altersgruppe stieg die Zahl der Erwerbslosen von Juni auf Juli um 42 auf nunmehr 206 junge Menschen ohne Arbeit.

Die Zahl der offenen Arbeitsstellen ist im Juli geringfügig um eine auf 622 Stellen gestiegen. Arbeitgeber meldeten in dem Monat 176 neue Jobs, 94 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar wurden 1382 offene Stellen gemeldet, 285 weniger als vor einem Jahr. Zudem gab es seit Jahresbeginn 3169 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 52 im Vergleich zum Juli vorigen Jahres. Dem stehen 3074 Abmeldungen gegenüber, ein Plus von 36.

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